TV-Tipps - Evangelische Medienzentrale

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TV-Tipps Mai 2018

Sonntag, 20.05.2018 - 10:00, ARD
Evangelischer Gottesdienst zu Pfingsten
"Und die Menschen bauten einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel, um sich damit einen Namen zu machen" - so die alte Geschichte vom Turmbau zu Babel. Das Ergebnis: Sprachverwirrung, Kommunikationsprobleme, Zerstreuung in alle Himmelsrichtungen. Die Gegengeschichte dazu ist das Pfingstwunder in der Apostelgeschichte. Der Himmel berührt die Menschen und die Botschaft der Liebe vermittelt sich in allen Sprachen. Im Gottesdienst am Pfingstsonntag wird mit Orgel- und Posaunenklängen, Liedern und poetischen Texten Gottes Geisteskraft erfahrbar, eine Geisteskraft, die wie vom Himmel fällt. Rosenblätter fallen von den Emporen direkt auf die feiernde Gemeinde. Pfarrerin Julia Rittner-Kopp ist Liturgin und Predigerin. Heinrich Schroeter und Felicia Rehmann erzählen die biblischen Geschichten. Musik machen der Posaunenchor St. Johannis, Leitung Anne Höfflin, und der Johannischor unter der Leitung von Karsten Leykam, der auch die Orgel spielt. - 60 Minuten - Fernsehgottesdienst, D 2018


Sonntag, 20.05.2018 - 19:30, ZDF
Terra X: Der Wormser Wunderbau

Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Wormser Doms, der im Lauf seiner 1000-jährigen Geschichte immer wieder Zeuge dramatischer Ereignisse und epochaler Entwicklungen wurde. Bischof Burchard ließ an der Stelle einer fränkischen Basilika im 11. Jahrhundert den Wormser Dom errichten. 2018 sind es 1000 Jahre seit der Einweihung. Auf den Fundamenten des Burchard-Domes wurde Anfang des 12. Jahrhunderts mit dem Bau des heutigen Doms begonnen. Im Jahr 1000 wurde Burchard zum Bischof von Worms ernannt. Er war der Meinung, dass die vorhandene Kirche weder groß genug noch zeitgemäß sei, und ließ an ihrer Stelle in rund 15 Jahren ein neues Gotteshaus erbauen. Für die damalige Zeit ein extrem kurzer Zeitraum. Der Wormser Dom wurde als kreuzförmige Basilika mit zwei halbrunden Chören in Ost- und Westrichtung und Rundtürmen geplant. Die feierliche Einweihung des romanischen Doms wurde am 9. Juni 1018 in Anwesenheit des Kaisers vollzogen. Schon drei Jahre später kam es zu einem ersten Teileinsturz mit Bauschäden im Westwerk. Um 1105 wurde der Burchard-Dom nach und nach abgerissen und wieder aufgebaut, mit Kreuzrippengewölben im Langhaus und einem Westchor mit großer Rose. Dem neuen Dom kam eine fortschrittliche Technik zugute, so konnten die Baumeister statt einer flachen eine gewölbte Decke einziehen. Anhand mittelalterlicher Gerüsthölzer, deren Reste bis heute in den Mauern stecken, können Wissenschaftler die Baugeschichte des Doms exakt nachvollziehen. Geweiht wurde er im Jahr 1181. Das Meisterwerk der Spätromanik entspricht weitgehend dem heutigen Erscheinungsbild. Die nächsten Jahrhunderte hinterließen sichtbare Spuren am Wormser Dom. Im Verlauf des Pfälzischen Erbfolgekrieges (1688 bis 1697) verwüsteten und plünderten französische Truppen den Dom. Der Versuch, ihn zu sprengen, misslang, allerdings brannte er völlig aus. Dies ist auch der Grund, warum die Inneneinrichtung fast ausschließlich in barockem Stil gehalten ist. 1792 wurde Worms erneut von den Franzosen erobert. Der Dom diente den Revolutionstruppen als Pferdestall und Lagerspeicher. Erst im Jahr 1886 begann eine gründliche Innen- und Außensanierung des Domes. Der Westchor musste sogar bis auf die Grundmauern erneuert werden. Erst 1935 waren diese Arbeiten abgeschlossen. Schon zehn Jahre später, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde der Dom durch Fliegerangriffe erheblich beschädigt: Die Dächer verbrannten, und die Glocken schmolzen. Doch wie durch ein Wunder erhielt er keine direkten Bombentreffer. Schon 1949 bekam der Dom drei neue Glocken als Symbol des Neuanfangs. Der Wormser Wunderbau hat im Verlauf seiner Geschichte viel erlebt. Nach dem Motto "Aufgeschlossen" feiert Worms 2018 das 1000-jährige Jubiläum. Der Dom St. Peter erstrahlt in alter Pracht mit fünf zusätzlichen neuen Glocken. - 45 Minuten - Dokureihe, D 2018

Montag, 21.05.2018 - 18:15, ZDF
Das Kreuz mit dem Frieden - Die Christen und der Krieg

Das Christentum nennt sich eine Religion des Friedens. "Selig, die Frieden stiften", sagt Jesus. Und doch wurden im Namen des Glaubens entsetzliche Kriege geführt. Wie passt das zusammen? Neben religiösen Rechtfertigungen für Kriege gab es auch immer wieder Kritiker und Friedensmahner aus den Reihen der Kirchen selbst. Der Film verfolgt diese Spannung vom Römischen Reich bis heute und zeigt schlaglichtartig die Aktualität des Themas. Von Kaiser Konstantin über Karl den Großen zu den Kreuzzügen, vom Dreißigjährigen Krieg über den Ersten Weltkrieg bis zur Friedensbewegung in der DDR - überall ist die Frage virulent. Auch der "Kreuzzug" des George W. Bush gegen den Terror islamischer Fundamentalisten gehört dazu - oder die Frage, wie sich die Päpste Johannes Paul II. oder Franziskus dazu positionieren. Die Spurensuche des Films fördert Überraschungen zutage: prominente Vordenker des Mittelalters, die mutig und mit erstaunlich modernen Argumenten gegen ihre Herrscher das Wort ergreifen, oder auch die Geschichte des Emblems "Schwerter zu Pflugscharen", das auf eine Propagandaaktion der Sowjetunion zurückgeht und gegen seine Urheber ungeahnte Wirkungen entfaltet hat. Mit aufwändigen Spielszenen werden Schlüsselmomente dieser Geschichte zum Leben erweckt. Historiker kommen zu Wort, der Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon und der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck. Hubert Wolf, Professor für Kirchengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, zieht im Film das Resümee: "Es hat den Anschein, als ob sich in der Geschichte immer die Gewalttätigen durchsetzen. So ist es aber nicht. Denn wenn sie sich ein für alle Mal durchgesetzt hätten, dann wäre das Thema Frieden passé gewesen. Das Christentum bringt immer wieder Mahner hervor, das Friedensgebot wird immer noch mehr zu einer Herausforderung." - 45 Minuten - Dokumentation, D 2018

Mittwoch, 23.05.2018 - 20:15, ARD
Der Staat gegen Fritz Bauer

1957. Generalstaatsanwalt Fritz Bauer erfährt, dass Alt-Nazi Adolf Eichmann in Argentinien abgetaucht ist. Er will ihn Deutschland vor Gericht stellen. Damit tritt Bauer einigen Politikern auf die Füße. - 95 Minuten - Thriller, D 2015 - Regie: Lars Kraume - FSK: 12
Den Spielfilm können Sie im Medienportal unter der Signatur-Nummer DVD1989 ausleihen.
https://www.medienzentralen.de/medium40021/Der-Staat-gegen-Fritz-Bauer

Mittwoch, 23.05.2018 - 22:50, ARD
Im Rausch der Daten

Der Film öffnet die Türen zu einer undurchdringlichen Welt und begleitet den politischen Kampf für ein neues Datenschutzgesetz in der EU. Eine fesselnde und hochbrisante Geschichte über eine Handvoll Politiker, Lobbyisten, Diplomaten und Bürgerrechtler, die um den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt ringen. Der Film gewährt einen einmaligen Blick in den Maschinenraum der EU und damit in die Wirklichkeit der modernen Demokratie. Der grüne EU-Parlamentarier Jan Philipp Albrecht und die konservative EU-Kommissarin Viviane Reding bilden eine ungewöhnliche Allianz, wenn es darum geht, die Grundrechte gegen die Gefahren von Big Data und Massenüberwachung zu verteidigen. In einem harten, politisch komplexen Machtapparat, in dem Intrigen, Erfolg und Scheitern so nahe beieinanderliegen. Zweieinhalb Jahre hat David Bernet den Gesetzgebungsprozess der EU-Datenschutzreform begleitet und zu einem abendfüllenden Dokumentarfilm verdichtet, der die komplexe Architektur der Mächte sowie den Zustand der modernen Demokratie spannend und sinnlich erlebbar macht. Die Welt im Datenrausch Spätestens seit Edward Snowdens Enthüllungen ist klar, dass sich die Welt im Datenrausch befindet und die persönlichsten Informationen von uns allen zur Ressource geworden sind: Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts - wer sie hat, hat das Geld und damit die Macht! Doch wer kontrolliert diesen Zugriff auf private Daten? Und was bedeutet das für die Gesellschaft?
Preisgekrönter Kinofilm "Im Rausch der Daten" ist die TV-Fassung des erfolgreichen Kino-Dokumentarfilms "Democracy - Im Rausch der Daten", der im Herbst 2015 uraufgeführt wurde und in Deutschland, Luxemburg, Großbritannien, Österreich und Frankreich ins Kino kam. "Democracy" wurde 2016 für den deutschen Filmpreis LOLA nominiert und gewann u. a. den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2017. Die Deutsche Film- und Medienbewertungsstelle zeichnete diesen Dokumentarfilm mit dem "Prädikat besonders wertvoll". - 90 Minuten - Dokumentation, D, B, NL, FIN, A, F 2016 - Regie: David Bernet - FSK: 12
Den Dokumentarfilm können Sie im Medienportal unter der Signatur-Nummer DVD1998 ausleihen.
https://www.medienzentralen.de/medium40737/Democracy-Im-Rausch-der-Daten

Mittwoch, 23.05.2018 - 20:15, Arte
Sophie Scholl - Die letzten Tage

München, Februar 1943. Hans und Sophie Scholl von der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" legen in der Uni Flugblätter gegen die Nazi-Diktatur aus. Man verhaftet sie. Nun droht die Todesstrafe. - 115 Minuten - Drama, D 2005 - Regie: Marc Rothemund - FSK: 12
Den Spielfilm können Sie im Medienportal unter der Signatur-Nummer DVD1068 ausleihen.
https://www.medienzentralen.de/medium26758/Sophie-Scholl-Die-letzten-Tage

Mittwoch, 23.05.2018 - 20:15, 3Sat
Senioren hinter Gittern

Die Alterskriminalität in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich an. Wie geht unsere Gesellschaft damit um? Welche Konsequenzen entstehen für Strafvollzug und Resozialisierung? Die Reportage schildert die Lebenswege von Menschen, die oft eine lange "Knast-Karriere" hinter sich haben, und blickt auf die Herausforderungen, denen sich der Justizvollzug angesichts der ständig älter werdenden Straffälligen schon heute stellen müssen. Die Justizvollzugsanstalt Fröndenberg bei Dortmund ist ein ehemaliges Krankenhaus, das zu einer reinen Haft-Krankenanstalt umgebaut wurde. Hier gibt es spezielle Abteilungen für Ältere und Pflegebedürftige - ein besonderer Aufwand für die Angestellten des Gefängnisses. Anstaltsdirekor Turowski: "Unter den Alten haben wir alles, vom Eierdieb bis zum Schwerverbrecher mit Sicherungsverwahrung. In der Regel sind die ungefährlicher als jüngere Straftäter, dafür sind die Herausforderungen bei der Pflege ungleich größer. Wir müssen uns auch mit dem Thema 'Tod in Haft' auseinandersetzen. Wann kann jemand begnadigt werden; wann muss jemand in Haft sterben?" Die meisten älteren Häftlinge werden aber eines Tages wieder entlassen und finden sich vor eine Vielzahl von Problemen gestellt: Beginnend bei der Suche nach einem Dach über den Kopf über die Frage, ob und wo ein älterer Haftentlassener arbeiten kann, bis hin zum veränderten sozialen Umfeld. Verwandte haben sich oft zurückgezogen, Freunde sind verstorben. Was bleibt den alten Haftentlassenen, wenn die Gitterstäbe weg sind, um einen Lebensabend ohne Rückfall und in Würde verbringen zu können? -  45 Minuten - Dokumentation, D 2018

Mittwoch, 30.05.2018 - 22:45, ARD
Berlin Rebel High School

Alex war mit Anfang 20 schon an über zehn Schulen. Nirgends hat er es lange ausgehalten, mit Disziplinzwang und der Konkurrenz unter den SchülerInnen kam er nicht klar. So ging es auch Lena, die sich in der Schule nie frei fühlte und stets gegen die Regeln des Landlebens aufbegehrte. Und für Hanil aus Aachen war Schule eine lästige und völlig sinnfreie Pflichtveranstaltung. Doch sie alle wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß und Sinn macht. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung, kurz 'SFE', in Berlin. Seit 1973 besteht die 'SFE' als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten. Bezahlt werden die Lehrkräfte von den SchülerInnen, die gemeinsam über alle organisatorischen Fragen abstimmen. Damit ist diese Schule extrem erfolgreich und schaffte es bis ganz nach oben in den Schulwettbewerben... Der Filmemacher Alexander Kleider hat einen wilden Haufen von Berliner Underdogs auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und auch die LehrerInnen porträtiert, denen nicht nur an der Lehre, sondern an der Neugier der SchülerInnen viel gelegen ist. Sein Dokumentarfilm 'Berlin Rebel High School' erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule, die Freiheit und Gemeinschaftlichkeit zusammenbringt. Was oft als Leistungsdruck verdammt wird, definieren die SchülerInnen kurzerhand um. Sie sind unbelehrbar und dabei extrem neugierig, sie sind eigen- und doch auch lernwillig. "Berlin Rebel High School" zeigt mit viel Begeisterung, Sensibilität und Kraft, wie viel gemeinsame Zukunft in dieser Kombination stecken kann. - 90 Minuten - Dokumentation, D 2016 - Regie: Alexander Kleider
Den Dokumentarfilm können Sie im Medienportal unter der Signatur-Nummer DVD2116 ausleihen.
https://www.medienzentralen.de/medium42312/Berlin-Rebel-High-School


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Medientipps der Evangelischen Sonntagszeitung

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