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TV-Tipps Juni 2018

Montag, 25.06.2018 - 22:25, 3Sat
Alles wegen Omi
Zwei Familien, eine deutsche und eine schottische, erleben eine bis heute andauernde Freundschaft, die aus einer Einladung zu einem Weihnachtsessen im Berlin der Nachkriegszeit entstand. Am Heiligen Abend 1955 lud Clara Haupt, die Großmutter des Regisseurs, den 24-jährigen schottischen Besatzungssoldaten Alex Hodge zum Weihnachtsessen in die Wohnung der Familie in Berlin Schöneberg ein: der Beginn einer wunderbaren und ungewöhnlichen Freundschaft. Fortan kam der junge Soldat fast jedes Wochenende zum Besuch. Und auch als er 1957 nach Schottland zurückkehrte, brach die Verbindung nicht ab. Bald reisten Oma Clara und ihr Enkel Michael zu den Hodges nach Glasgow, weitere gegenseitige Besuche folgten - jahrzehntelang. Michael Teutsch erzählt in seinem Dokumentarfilm eine persönliche Geschichte über Ländergrenzen und Jahrzehnte hinweg, die auch eine politische Bedeutung hat, denn die beiden Familien nahmen, jenseits aller Ressentiments ehemaliger Kriegsgegner, den europäischen Verständigungsgedanken vorweg und leben ihn bis heute. Regisseur Michael Teutsch, dessen Film 2017 auf dem Dokumentarfilmfest München uraufgeführt wurde, sagt über "Alles wegen Omi": "Mit jener Einladung meiner Großmutter, die noch in den letzten Kriegstagen ihren Ehemann verloren hatte, setzte sie ein Zeichen für Verzeihen und Neubeginn. Ressentiments gegen Deutsche gab es auch in Schottland, allerdings bei weitem nicht so ausgeprägt wie in England. Meine Berliner Familie wurde als Botschafter guten Willens behandelt und angenommen. Die Begegnungen, das Aufeinanderzugehen und Freundschaftschließen unserer Familien nahm sicher einen Gedanken vorweg, der später Europa vereinen sollte. Allerdings hatten unsere Familien damals nicht die große Politik vor Augen. Es gab eine große Sympathie füreinander, wir mochten und respektierten uns. Unsere Freundschaft wird den Brexit genauso überstehen wie andere politische und familiäre Turbulenzen unserer Vergangenheit auch." - 90 Minuten -  Dokumentation, D 2017


Mittwoch, 27.06.2018 -  12:15, 3Sat
Vaterunser - Unser tägliches Brot gib uns heute

Als vor rund 2000 Jahren das "Vaterunser" formuliert wurde, sprachen aus den sieben Fürbitten die Sorgen und Ängste genauso wie auch die Hoffnungen der Menschen ihrer Zeit. Und heute? Fürbitten wie "Dein Reich komme" oder "Dein Wille geschehe" sind schnell heruntergebetet. Aber wer denkt noch darüber nach, was mit dem "Reich Gottes" gemeint ist? Wo befindet sich dieses Reich: Jenseits der Wolken? In den Herzen der Menschen? Der Film "Vaterunser" nimmt sich Fragen wie diesen an und bietet Denkanstöße, die zwei ausgewiesene Experten formulieren: Maria Jepsen, bis Juli 2010 Bischöfin von Hamburg-Lübeck, und Kardinal Walter Kasper, ehemaliger Ökumene-Chef der katholischen Kirche. Als Theologen und Seelsorger bauen die beiden seit Jahrzehnten Brücken zwischen gelehrter und gelebter Religion. Das Vaterunser ist weitaus mehr als nur ein Gebet: Es verbindet rund 2,3 Milliarden Christen auf der ganzen Welt - Protestanten wie Katholiken, Orthodoxe wie Anhänger von Freikirchen. Das gesamte Wertesystem des europäischen Abendlandes fußt auf der Lehre Jesu, die kurz und prägnant im Vaterunser zusammengefasst ist. Jesus Christus selbst soll das Vaterunser seinen Jüngern gelehrt haben. Davon zeugt das Neue Testament, das seit Jahrhunderten dessen Wortlaut bewahrt und überliefert hat. Jesus Christus wiederum soll das Gebet direkt von Gott empfangen haben: Auf einem Hügel oberhalb des Sees Genezareth sprach der Herr zu einer Schar Gläubigen. Er wollte ihnen beibringen, sich im Gebet kurz zu fassen und mit wenigen Worten all das zu erbitten, wonach sich Menschen im Leben sehnen. - 15 Minuten - Religionsmagazin, D 2011 

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