TV-Tipps - Evangelische Medienzentrale

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TV-Tipps für Januar

Donnerstag, 14.01.2021 - 22:55, 3Sat
Die Bambusflößer von Bangladesch
In Bangladesch ist Bambus der Baustoff der Armen. Dieser Film vermittelt einen Eindruck von der Welt der Männer, die den Bambus aus dem Wald holen und für Großhändler über eine 300 Kilometer lange Flussstrecke Richtung Dhaka, der Hauptstadt, flößen. Ernsthaft, aber zwischendurch auch mit Witz, erzählen die Männer warum sie an einer Arbeit hängen, die hart, schlecht bezahlt und gefährlich ist. - 90 Minuten - Dokumentation - Regie: Shaheen Dill-Riaz  

Sonntag, 17.01.2021 - 16:30, ZDF
planet e.: Corona - Ende in Sicht? - Was die Wissenschaft über SARS-CoV-2 weiß

Weltweit tötet Corona unzählige Menschen. Am 27. Januar 2020 gab es den ersten gemeldeten Fall in Deutschland. Ein Jahr danach fragt "planet e.": Was wissen wir wirklich über SARS-CoV-2? Überall arbeiten Wissenschaftler*innen und Mediziner*innen daran, das Virus zu verstehen und zu bekämpfen. Denn nur, wenn alle biochemischen Prozesse rund um das Virus erkannt und analysiert sind, ist eine dauerhafte Bekämpfung möglich. Wie jedes andere Virus ist auch SARS-CoV-2 kein Lebewesen. Stark vereinfacht gesagt, besteht es nur aus Erbsubstanz und einer Hülle, in der verschiedene Eiweiße verankert sind. Eine Struktur, der es trotz ihrer Schlichtheit gelungen ist, das globale Leben zu erschüttern. Seit das Virus als Auslöser von COVID-19 erkannt worden ist, haben Wissenschaftler*innen und Mediziner*innen sehr viel Wissen über seine Struktur und sein Verhalten zusammengetragen. - 30 Minuten - Dokureihe, D 2021

Sonntag, 17.01.2021 - 17:55, ZDF
ZDF.reportage: Piste ohne Party

In Österreich sollen die Lifte an Weihnachten öffnen dürfen, doch Hotels und Gastronomie bleiben geschlossen. Und: Wer aus einem Risikogebiet nach Österreich einreist, muss 14 Tage in Quarantäne. Damit ist das Weihnachtsgeschäft ruiniert. Aber immerhin - während in der "Alpenrepublik" an Weihnachten das Pistenvergnügen beginnen soll, stehen in Deutschland die Lifte still. - 30 Minuten - Reportagereihe, D 2021

Montag, 18.01.2021 - 22:50, ARD
Handelsware Kind - Die Mafia der Menschenhändler

In Deutschland verschwinden seit Jahren vietnamesische Kinder und Jugendliche. Dahinter stecken skrupellose Menschenhändler. Ihre Netzwerke erstrecken sich über Kontinente. Die jungen Vietnamesen werden über Russland und Osteuropa in die Bundesrepublik eingeschleust. Viele enden in der Illegalität als Arbeitssklaven für die vietnamesische Mafia. Der Film erzählt ihre Geschichte. "Moderne Sklaverei" - so bezeichnet ein hochrangiger Ermittler vor der Kamera dieses Phänomen. Zusammengepfercht in Kleintransportern, verladen in Kühllastern, monatelang unterwegs, zwischendurch festgehalten in verlassenen Lagerhallen oder Wohnungen. Geschlagen, vergewaltigt, ausgebeutet, in Todesangst. Angelockt mit dem Versprechen auf ein besseres Leben, gegeben von den Kriminellen an die Familien in Vietnam - so schildert es ein junger Vietnamese den Autoren. So werden viele Kinder und Jugendliche aus Vietnam nach Deutschland gebracht. Berlin ist eine der wichtigsten Drehscheiben für den vietnamesischen Menschenhandel. 15.000 bis 20.000 Dollar kostet der Weg ins vermeidliche Glück. In Nagelstudios, als Zigarettenverkäufer, Drogenkuriere oder als Gärtner in illegalen Cannabisplantagen müssen die Opfer dann ihre Schulden abarbeiten. Wann abbezahlt ist, bestimmen die Menschenhändler. Ihre Opfer sind ihnen ausgeliefert. Auf Jahre. Ein Millionengeschäft. "Menschenhandel und Drogen; das sind alles die gleichen Leute", sagt ein Schwerkrimineller, der im Auftrag der vietnamesischen Mafia hunderte Vietnamesen aus Litauen über Warschau nach Berlin brachte. Die mehrfach für ihre Recherchen ausgezeichneten Journalisten Adrian Bartocha und Jan Wiese verfolgen in diesem investigativen Roadmovie die Spur der vietnamesischen Mafia über mehrere europäische Länder bis nach Großbritannien. Ihre Protagonisten sind hochrangige Ermittler, Zeugen, Opfer und Täter. "Handelsware Kind" zeigt dabei eingehend, wie dieser Menschenhandel in Europa funktioniert. Und warum dieses Verbrechen in Deutschland überhaupt möglich und weiterhin fast unbemerkt bleibt. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2020

Montag, 18.01.2021 - 17:20, Arte
Chicks on Boards: Das Meer kennt keine Grenzen - England/Frankreich

Gwyn Haslock aus England und Marie-Christine Delanne aus Frankreich verbinden zwei Dinge: Beide sind über siebzig und begeisterte Surferinnen. Vor fünf Jahrzehnten waren sie in England und Frankreich die ersten Landesmeisterinnen. Die Filmemacherin Dörthe traf die Veteraninnen, die sich zuvor noch nie begegnet sind, an der Küste Cornwalls. Dort hielten die drei Frauen eine Surfsession ab. - 30 Minuten - Porträtreihe, D 2017 - Regie: Dörthe Eickelberg

Dienstag, 19.01.2021 - 20:15, ARD
Charité - Grenzwerte

In einer Nacht- und Nebelaktion wird die provisorische Mauer errichtet, die die Stadt in Ost- und West-Berlin teilt, und damit auch die Charité zum unmittelbaren Grenzgebiet macht. Die Reaktion der Belegschaft der Charité fällt unterschiedlich aus. Parteisekretär Lehmann möchte ein schriftliches Bekenntnis der Ärzteschaft der Charité zum Mauerbau. Der nach einem Sturz schwerverletzte Dr. Curt Bruncken wird von Dr. Ella Wendt als Notfall auf die Innere gebracht und erfolgreich stabilisiert. Als er zu sich kommt, realisiert er, dass die Grenze ihn fortan einsperrt. Ella hat Sorge, ob ihre Forschung weitergeht, wenn ihr Mentor Prokop nicht aus Wien zurückkommen sollte. Er ist telefonisch nicht zu erreichen. Das ganze Institut bangt. Als der Professor wie selbstverständlich auftaucht, nimmt er sofort Kontakt zu Kommissar Hertweck auf. Seine Reise war erfolgreich: Die Bissspuren, die an der Wiener Leiche gefunden wurden, stimmen mit denen auf der Toten in Berlin überein. Es handelt sich um einen Serientäter. Ella hat unterdessen weitere Blutuntersuchungen zur Untermauerung ihrer These durchgeführt und muss enttäuscht feststellen, dass die erhöhten Werte nicht auf Krebs, sondern allgemein auf Entzündungen zurückzuführen sind. Prokop motiviert sie weiterzumachen und stellt ihr einen festen Arbeitsplatz in seinem Labor zur Verfügung. Patientinnen und Patienten mit Knochenbrüchen werden in die Charité eingeliefert. Darunter ist auch Simone Weiser, die einen Suizidversuch unternommen hat. Doch ihre Verzweiflungstat hat ihre Ursache nicht im Mauerbau. Sie wurde mit weiblichen wie auch männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren. Ella überweist die Patientin an den Gynäkologen Prof. Kraatz. Er ist Experte auf dem Gebiet der Intersexualität und des Hermaphroditismus. Ingeborg Rapoport versucht, einer Patientin mit ihrem Neugeborenen bei der Ausreise in den Westen zu helfen. Der Mauerbau hat nicht nur die junge Familie auseinandergerissen, sondern die Distanz zwischen Geburtshilfe und Kinderstation weiter vergrößert. Das will Ingeborg Rapoport ändern, doch der Kollege Kraatz sieht keine Notwendigkeit zu kooperieren und will die beiden Fachbereiche weiter getrennt und unabhängig halten. Als Ella den noch immer bettlägerigen Curt besuchen will, findet sie sein Krankenzimmer leer vor. Plötzlich fallen draußen vor der Charité Schüsse. - 45 Minuten - Historienserie, D 2020 - Regie: Christine Hartmann - Folge 3

Dienstag, 19.01.2021 - 21:00, ARD
Charité - Atemstillstand

Der erste Mauertote treibt im Humboldthafen. Ella ist voller Angst, dass es sich um Curt handeln könnte. Professor Prokop obduziert die Leiche. Die Untersuchung erfolgt unter absoluter Geheimhaltung. Auf die Innere Station kommt ein auf den ersten Blick orthopädischer Notfall. Doch Ella vermutet, dass der heftig hustende Bergmann eine schwere Silikose hat. Das Röntgengerät ist defekt und die Akte aus dem Schneeberger Krankenhaus fehlt. - 45 Minuten - Historienserie, D 2020 - Regie: Christine Hartmann - Folge: 4

Dienstag, 19.01.2021 - 17:20, Arte
Chicks on Boards: Das Meer kennt keine Grenzen - Südafrika

Surfen ist der Ritt auf dem fliegenden Teppich, die sportgewordene Liebeserklärung an ein Leben in Unabhängigkeit. Doch diese Freiheit zwischen Wellen und Wolken versandet an Land - besonders Frauen auf dem Brett werden verurteilt oder verlacht. Diese Reihe zeigt Beispiele für die Missachtung von Surferinnen in Gaza, Indien und Südafrika, aber auch ein positives Beispiel auf Hawaii. - 30 Minuten - Porträtreihe, D 2017 - Regie: Dörthe Eickelberg
Diesen Film können Sie unter: www.medienzentralen.de/medium44583/Chicks-on-Boards in der Medienzentrale ausleihen.

Mittwoch, 20.01.2021 - 17:15, ARD
Weltspiegel extra: Joe Biden - Amerikas neuer Präsident

In einer offiziellen Zeremonie wird Joe Biden als 46. Präsident der USA vereidigt. Danach wird der 78-Jährige in einer ersten Rede an die Nation die Grundzüge seiner Politik für die nächsten vier Jahren umreißen. Experten im Studio werden die Amtszeit vonTrump einordnen und einen Blick in die Zukunft wagen - auch und insbesondere hinsichtlich der amerikanischen Beziehungen zu den traditionellen Verbündeten und Partnern. - 95 Minuten - Magazin, D 2021

Mittwoch, 20.01.2021 - 22:15, ZDF
auslandsjournal - die doku: Comeback für Amerika?

Trumps Präsidentschaft hat Amerikas Demokratie auf die Probe gestellt. Die neu gewählte Regierung steht jetzt vor der fast unmöglichen Aufgabe, das Land zu einen. Am 20. Januar 2021 tritt Joe Biden sein Amt an. Doch die Hürden sind zahlreich, die der neue Präsident überwinden muss. Und der Schatten von Donald Trump ist lang. In der Doku wird die Stimmung in dem gespaltenen Land analysiert. - 30 Minuten - Auslandsdoku, D 2021

Mittwoch, 20.01.2021 - 22:45, ZDF
ZDFzoom: Donald first - Trumps Angriff auf Amerika

Der scheidende US-Präsident Donald Trump stand von Anfang an in Verdacht, nicht die Interessen der USA zu verfolgen, sondern seine eigenen und die fremder Mächte. In der Dokumentation geht ZDF-Amerika-Korrespondent Johannes Hano der Frage nach, was aus den Vorwürfen geworden ist, Donald Trump habe Verbindungen zur russischen Mafia und zu russischen Geheimdiensten. Auch sieht sich der US-Präsident mit Vorwürfen sexueller Übergriffe konfrontiert, die nach dem Ende seiner Präsidentschaft zu Verfahren gegen ihn führen könnten. Was hat Donald Trump zu erwarten, wenn er nicht mehr Präsident der USA ist? Darüber spricht Johannes Hano mit ehemaligen hochrangigen CIA- und FBI-Agenten, mit Staatsanwälten und Verfassungsexperten. - 30 Minuten - Dokumentation, USA, D 2021 

Mittwoch, 20.01.2020 - 22:10, Arte
Joe Biden - Das Porträt

Die Welt schaut auf Amerika: Die Frage, welchen Kurs Joe Biden nun einschlägt, beschäftigt Regierungen und Bürger weltweit. Anlässlich der Amtseinführung des neuen Präsidenten sendet ARTE ein ausführliches Portrait. Wo liegen die Stärken und Schwächen von Joe Biden? Welche Schicksalsschläge haben den ehemaligen Vizepräsidenten unter Barack Obama zu dem Mann gemacht, der nun sein gespaltenes Land wieder versöhnen muss? Wie hat sich sein Verhältnis zu Kamela Harris, die ihn im Vorwahlkampf scharf angegriffen hat, gewandelt? Wird die Regierung unter Biden den von Trump eingeschlagenen Kurs komplett verlassen? Welches könnten die Schwerpunkte sein, die Biden für seine Regierung setzen wird? Ein aktuelles Portrait mit interessantem Archivmaterial, das Joe Biden als Mensch, Politiker und Präsident beleuchtet. - 55 Minuten - Dokumentation, USA 2021 - Regie: Michael Kirk, Mike Wiser

Mittwoch, 20.01.2021 - 17:20, Arte
Chicks on Boards: Das Meer kennt keine Grenzen - Indien

Werden Aneesha und ihre Freundinnen noch einen Mann finden - mit blauen Flecken und sonnengebräunter Haut? In Indien lernt Dörthe Eickelberg eine Gruppe Teenager kennen, die in ihrem Land die ganz große Welle machen. Weil Aneesha Profi-Surferin werden will, wurde sie von der Familie verstoßen. Sie kommt in einem Surf-Ashram unter - geleitet von Yogis, die auf der Welle den Weg zur Erleuchtung suchen. Gemeinsam reisen alle quer durch Indien zu den wichtigsten Surf-Meisterschaften des Landes. - 30 Minuten - Porträtreihe, D 2017 - Regie: Dörthe Eickelberg
Diesen Film können Sie unter: www.medienzentralen.de/medium44583/Chicks-on-Boards in der Medienzentrale ausleihen.

Donnerstag, 21.01.2021 - 17:20, Arte
Chicks on Boards: Das Meer kennt keine Grenzen - Gaza

Auf ihrer Reise traf die Filmemacherin Dörthe in Gaza eine Frau, die vielleicht bald ihre letzte Welle reiten wird. Mit ihrer Volljährigkeit erreicht Sabah das Erwachsenenalter und darf keine hautengen Neoprenanzüge mehr tragen. Sabah soll heiraten, dann wird ihr Ehemann über sie entscheiden. Dörthes Gesuch für eine gemeinsame Surfsession geht bis vor den Obersten Gerichtshof von Gaza. - 30 Minuten - Porträtreihe, D 2018 - Regie: Dörthe Eickelberg
Diesen Film können Sie unter: www.medienzentralen.de/medium44583/Chicks-on-Boards in der Medienzentrale ausleihen.

Freitag, 22.01.2020 - 17:20, Arte
Chicks on Boards: Das Meer kennt keine Grenzen - Hawai

Aus Sicherheitsgründen waren Frauen zu den Meisterschaften im Big Wave Surfing auf Hawaii nicht zugelassen. Bis Paige kam. Die Weltmeisterin im Big Wave Surfing empfängt Dörthe Eickelberg an einem Tag mit "kleinen" Wellen. Das heißt auf Hawaii: bis zwei Meter. Nun ist es an Dörthe, ein paar Blockaden zu überwinden. Ist Angst eine "typisch weibliche" Eigenschaft? Bevor sich Dörthe diese Frage stellen kann, gibt Paige ihr den entscheidenden Schubs. - 30 Minuten - Porträtreihe, D 2018 - Regie: Dörthe Eickelberg

Sonntag, 24.01.2020 - 09:30, ZDF
Evangelischer Gottesdienst - Mut zum Glücklichsein

Was ist Glück? Ist es Geschenk oder Verdienst? Gibt es das Glück nur in seltenen Höhepunkten des Lebens, oder ist es auch auf dem Weg durch die Niederungen des Alltags zu finden? Diesen Fragen geht das Pfarrerehepaar Waßmann-Böhm im Gottesdienst aus der Saalkirche nach. Sie meinen, dass der Begriff „Glück“ in der Bibel zwar nie auftaucht, dass aber die Zutaten für ein glückliches Leben reichlich darin zu finden sind. Für die Musik sorgen das Kantorenehepaar Iris und Carsten Lenz und Solistinnen und Solisten des Kinder- und Jugendchores „canto vocale“. - 45 Minuten - Fernsehgottesdienst, D 2021

Sonntag, 24.01.2020 - 17:30, ARD
Freiheit, Liebe, Handicap - Wenn behinderte Kinder erwachsen werden

Die neue Freiheit fühlt sich fantastisch an. 27 junge Menschen ziehen in ein Haus, das ihre Eltern für sie gebaut haben, und planen ihre Zukunft, erleben dabei Glücksmomente, aber auch Widerstände. Annika probt das Zusammenleben mit Viktor. Der hofft auf einen Job als Hausmeister beim Bayerischen Landtag. Und Ludwig träumt von der großen Liebe. Natürlich sollte seine Freundin Fußballfan sein. - 29 Minuten - Dokumentation, D 2020

Montag, 25.01.2020 - 22:50, ARD
Impf-Roulette - Die Jagd nach dem Wirkstoff

Der Corona-Virus legt die Welt lahm - die Suche nach einem Impfstoff paralysiert sie. Die Forscher sind im Wettlauf gegen die Zeit und miteinander.Die Dokumentation "Impf-Roulette" trifft Forscher von Pfizer, die Wegbereiter des ersten zugelassenen Impfstoffs, und begleitet Mitarbeitende der Gesundheitsämter am Rande der Erschöpfung, recherchiert im abgelegenen brasilianischen Dschungel, wie es dort mit einer Verfügbarkeit aussieht. Außerdem kommen Impfprobanden in Moskau und Sao Paulo zu Wort und die World Health Organization (WHO) erklärt, wie die Menschen Zugang zum Impfstoff erhalten sollen. Der Film begleitet die Entstehung eines Medikaments - und auch eine junge Frau, die Monate nach ihrer Corona-Erkrankung mit den Spätfolgen kämpft. "Impf-Roulette" ist ein Wirtschaftskrimi entlang einer globalen Krise. Am 12. August 2020 scheint das spannendste Wettrennen der Supermächte seit der Mondlandung bereits zu Ende zu sein: Der russische Präsident Putin verkündet, einen Impfstoff gegen Covid-19 zu haben. Eindeutige Beweise für Wirksamkeit und Sicherheit liefert er nicht. Milliarden von öffentlichen Geldern sind geflossen. Der Ausverkauf der sehnsüchtig erwarteten Produkte beginnt lange vor der Marktreife. Welches Land, welcher Konzern hat zuerst einen wirksamen Impfstoff gegen die Seuche des Jahres 2020? Im November 2020 dann der Silberstreif am Horizont: BioNTech/Pfizer und Moderna haben vielversprechende Impfstoffe in der Zulassung, andere sind kurz davor. Das schürt die Hoffnung, dass das alte Leben bald wieder kommt. Oder? Im Dezember 2020 werden die ersten Menschen in Deutschland und in anderen Ländern geimpft. Das ist das Ergebnis einer beispiellosen Entwicklung eines Impfstoffs in zehn Monaten statt in zehn Jahren. Doch wie schon während der gesamten Pandemie stellen sich viele Fragen. Warum kann es so schnell einen Impfstoff geben? Wie sicher kann er sein und wie wirksam? Wer bekommt den Impfstoff, wenn er da ist? Und vor allem wer zuerst? Wird es eine weltweit gerechte Verteilung geben oder ist der reiche Norden dem ärmeren Süden wieder einmal voraus? Macht die Pharmaindustrie den Mega-Deal oder rettet sie die Welt? Und was, wenn es trotz aller Forschung und globaler Bemühungen einfach keinen wirksamen Impfstoff geben wird? - 45 Minuten - Dokumentation, D 2020

Montag, 25.01.2021 - 23:35, ARD
Zeugen - Wie der Holocaust ins Fernsehen kam

1981: Zum ersten Mal sprechen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Holocausts im deutschen Fernsehen in der zweiteiligen Dokumentation "Zeugen - Aussagen zum Mord an einem Volk" - zur besten Sendezeit im Ersten. Erst 36 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Bremer Filmemacher Karl Fruchtmann damit den Gegenentwurf zur US-Dramaserie "Holocaust" geschaffen. Der Radio-Bremen-Film "Zeugen - Wie der Holocaust ins Fernsehen kam" erzählt die dramatische Entstehungsgeschichte der Dokumentationen. Fruchtmann hat vor 40 Jahren für die ARD die erste Dokumentation gemacht, in der jüdische Opfer zu Wort kamen. Die Geschichte hat ihn, der selbst in Dachau im KZ gesessen hat, nicht losgelassen. Während es heute kaum noch Menschen gibt, die persönlich von ihren Erfahrungen aus der Zeit des Holocaust erzählen können, gab es Anfang der 1980er noch viele Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, für die die Ermordung der europäischen Juden noch sehr präsent war. 60 Überlebende der NS-Konzentrationslager hat Karl Fruchtmann in Israel und Polen interviewt, die Bänder liegen im Archiv von Radio Bremen, fast 80 Stunden Interviews, ein historisches Vermächtnis! Nur ein kleiner Teil davon wurde bis jetzt veröffentlicht. Den Zuschauerinnen und Zuschauern hat Fruchtmann keine Härte erspart. Er setzte auf die nackten Interviews, auf eine filmische Zumutung für das Fernsehpublikum. "Zeugen - Aussagen zum Mord an einem Volk" nennt er seine zwei verstörenden Dokumentationen. Die Zeugen nennen darin noch nicht einmal ihren Namen. Sparsam sind einige wenige Bilder eingeschnitten aus Auschwitz. Man erfährt keinerlei biografische Details. So fügen sich die Interviews zu einem einzigen Monolog des Grauens. Wer waren die Zeugen, welche Biografien standen hinter den Aussagen? Und wie hat das Kamerateam, zu dem auch die damals erst 18-jährige Tochter Fruchtmanns gehörte, die wochenlangen Interviews über Folter, Demütigung und Ermordung verarbeitet? Dreharbeiten, bei denen immer die Gefahr bestand, dass die Interviewpartner unter der Last der eigenen Erinnerungen zusammenbrechen? Exemplarisch haben die Autoren Susanne Brahms und Rainer Krause einige Lebensgeschichten der Zeugen über Auschwitz hinaus aufgespürt. Zum Beispiel die von Johanna Engel aus Neuwied, deren Welt schon lange vor Krieg und Holocaust zusammenbrach - als sich ihre Religion plötzlich in ein Schimpfwort verwandelte - 'du Jud', schleuderten ihr die Spielkameradinnen eines Tages entgegen. Oder die des Künstlers Jehuda Bacon, der als Kind glaubte, die deutschen Panzer seien aus Pappe und der im KZ Theresienstadt mit dem Malen anfing, so beeindruckend präzise, dass seine Zeichnungen später als Beweismaterial im Prozess gegen Adolf Eichmann, den Organisator des Holocaust, in Jerusalem genutzt wurden. Bei der Rekonstruktion der Biografien greift die Radio-Bremen-Dokumentation auf bislang unveröffentlichte Interviews zurück und illustriert Ausschnitte aus dem Leben der Zeugen im Graphic Novel-Stil. Auch zum Regisseur Karl Fruchtmann und seinem Leben haben sich die Autoren auf Spurensuche begeben. Warum kam er, der nach der KZ-Inhaftierung 1937 nach Palästina emigrierte, zurück nach Deutschland? Im Gegensatz zur fiktiven Geschichte der Familie Weiß in der amerikanischen Serie "Holocaust" von 1979 wollte das deutsche Fernsehpublikum die echten Opfer, die Zeugen des Holocaust, nicht sehen. Es gab wüste Beschimpfungen per Telefon und Brief. Das sei 'Holo-Kotze', wütete ein Anrufer nach der Ausstrahlung der zweiteiligen Dokumentation von Karl Fruchtmann im Ersten. Der Filmemacher Fruchtmann, so erzählt der Radio-Bremen-Redakteur Jürgen Breest, hatte genau diese Reaktion erwartet. - 45 Minuten - Porträt, D 2020

Dienstag, 26.01.2021 - 20:15, ZDF
Wie kam Hitler an die Macht? - Tödliche Verschwörung - Teil 2

Im Januar 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler. Noch beschränkten Rivalen und Gegner seine Macht. Verrat und Intrigen begleiteten den Weg in die Diktatur. Mit Gewalt wurden Gegner wie die Kommunisten ausgeschaltet. Doch dann geriet Hitler in den Konflikt seines ehrgeizigen Wegbegleiters SA-Chef Röhm mit den rechtskonservativen Unterstützern seiner Kanzlerschaft und er ließ Röhm umbringen. - 45 Minuten - Geschichtsdoku, D 2021

Dienstag, 26.01.2021 - 20:15, ARD
Charité: Sepsis

Dr. Alexander Nowack wird zum Oberarzt der Inneren ernannt. Ella kennt den Preis dafür: sein Schweigen im Fall des Wismut-Patienten. Sie ist desillisioniert und versucht, sich ganz auf ihre Forschung zu konzentrieren. Ingeborg Rapoport sucht weiter vergeblich den Dialog mit Prof. Kraatz als eine Neugeborenen-Sepsis auf drastische Art zeigt, dass die Wege zwischen Gynäkologie und Neonatologie zu weit auseinanderliegen. - 50 Minuten - Historienserie, D 2021 - Regie: Christine Hartmann

Dienstag, 26.01.2021 - 21:05 ARD
Charité: Herzflimmern

Ella soll Prof. Prokop auf einem Forschungskongress in West-Berlin vertreten und dort ihre neuesten Ergebnisse vorstellen. Um ausreisen zu können, muss Dr. Nowack für sie bürgen. Beide wissen, dass es ihn als Oberarzt, seinen Job kosten kann, sollte Ella nicht zurückkehren. Leistungsturnerin Katharina sucht derweil mit ihrem Trainer Hilfe bei Ingeborg Rapoport. Das Mädchen leidet unter Schwäche- und Ohnmachtsanfällen, die ihre Karriere im westdeutschen Olympiakader aufs Spiel setzen. Die Symptome sind erst nicht zu erklären, bis Rapoport die psychische Ebene erkennt. Auf der Gynäkologie entbindet die Frau von Prof. Prokop. Prof. Kraatz bittet erstmals seine Kollegin Ingeborg Rapoport in den Kreißsaal, damit dem Kind im Fall einer Komplikation sofort geholfen werden kann. Rapoports Bemühungen haben gefruchtet. Nun diskutieren die beiden Fachärzte über den geplanten Neubau der Frauenstation und einen geeigneten Platz für die Kinderstation. Prof. Prokop hat erneut eine Leiche mit Bisswunden auf dem Seziertisch. Sein entscheidender Hinweis bringt den Kommissar Hertweck auf die richtige Fährte bei der Suche nach dem Mörder. Ella präsentiert ihre Forschungsergebnisse in West-Berlin und genießt den Austausch. Sie begegnet auch Curt wieder. Als sie das Angebot erhält, für eine Forschungsgruppe im Westen zu arbeiten, muss sie sich fragen, wo ihre Zukunft liegt. - 45 Minuten - Historienserie, D 2021 - Regie: Christine Hartmann

Dienstag, 26.01.2021 - 22:15, ZDF
37 Grad: Gastarbeiter Gottes

Fast jeder fünfte katholische Priester in Deutschland stammt heute aus Indien, Nigeria, Uganda oder Polen. Wie ist das, wenn man als Fremder plötzlich vor der neuen deutschen Gemeinde steht? In ihrer Heimat werden Religion und Kirche hochgehalten. Hier erleben sie leere Gottesdienste und wenig Anerkennung. Ein Kulturschock. Können diese Priester den Personalmangel der katholischen Kirche in Deutschland auffangen oder sorgen sie eher für Irritationen? Es ist Shreedhar Lankes letzter Tag in Indien, dann startet er in sein neues deutsches Leben am Niederrhein. Hier soll er dem Bistum Münster aus einer Not helfen: Es fehlt seit Jahren der deutsche Priesternachwuchs. Zu seiner Verabschiedung in Indien sind gut 500 Gläubige gekommen. Der Gottesdienst erinnert mit bunten Lichtern, lauter Musik und Tanzeinlagen fast an einen Bollywood-Film. Noch ahnt der indische Priester nicht, was ihn in Deutschland erwartet: Gottesdienste in halb leeren Kirchen, streikende Frauen, offene Kritik an Würdenträgern, Missbrauchsskandale. Kaplan Uchenna Aba möchte sich nicht damit abfinden, dass der katholischen Kirche in Deutschland außer den Priestern auch die Gläubigen abhandenkommen. Deswegen macht er vieles anders als seine deutschen Priesterkollegen. Für den Inder Shreedhar Lanke läuft es in den ersten Monaten holprig in Deutschland. Seine neue Gemeinde unterstützt ihn zwar nach Kräften und versucht, ihn in den Alltag eines Seelsorgers einzuführen, aber er tut sich schwer mit der Sprache und geht selbst wenig auf die Menschen zu. In Indien kamen die Gläubigen zu ihm und baten um seinen Beistand, in Deutschland müssen sich Priester aktiv um ihre Kirchenmitglieder bemühen. Nach Dienstschluss zieht er sich anfangs meistens in seine Wohnung zurück, kocht indisches Essen und skypt mit seiner Familie in der Ferne. Die Organisatorin des weltweiten Priesteraustauschs im Bistum Münster, Renate Brunnett, weiß aus Erfahrung, dass Priester oft einen regelrechten Kulturschock in Deutschland erleben. "Vereinzelt kommt es vor, dass wir Priester auch wieder in ihre Heimat zurückschicken", sagt sie. "37Grad" begleitet die beiden Priester mehr als zwei Jahre lang auf ihrem Weg, sich in eine völlig neue Kultur und Kirche zu integrieren. - 30 Minuten - Dokumagazin, D 2021

Mittwoch, 27.01.2021 - 20:15, Arte
Styx

Die Ärztin Rike segelt alleine auf den Spuren Charles Darwins von Gibraltar nach Ascension. Auf ihrer Route trifft sie unweit der mauretanischen Küste ein havariertes, mit Menschen überladenes Fischerboot. Per Funk kontaktiert Rike die Küstenwache. Diese verspricht, Hilfe sei unterwegs. Als nach Stunden immer noch keine Rettung in Sicht ist, steht die Medizinerin vor einer schwierigen Entscheidung. - 85 Minuten - Drama, NL, M, D, A 2018 - Regie: Wolfgang Fischer

Mittwoch, 27.01.2021 - 20:15, 3Sat
Getrennt durch Stacheldraht - Jugendjahre im KZ Gusen

Ihre Biografien könnten unterschiedlicher nicht sein: Während der eine deportiert wird, durchläuft der andere die Nazi-Eliteschule Napola und schüttelt sogar dem Führer die Hand. Ihre Lebenswege kreuzen sich im österreichischen Konzentrationslager Gusen. Der eine kämpft als Häftling täglich um sein Leben, der andere genießt als Sohn des Lagerleiters Privilegien. Zum ersten Mal werden sich die beiden nun nach 75 Jahren persönlich begegnen. Dušan Stefančič, geboren in Slowenien 1927, erlebt als 14-Jähriger den Einmarsch der Deutschen Wehrmacht, erledigt Botengänge für den slowenischen Widerstand, wird verhaftet und deportiert. Über die Stationen Dachau, Markirch, Natzweiler und Mauthausen gelangt er schließlich in das Konzentrationslager Gusen in Österreich. Nur einen Steinwurf davon entfernt lebt der zwei Jahre jüngere Walter Chmielewski, 1929 in München geboren. Nach Kriegsausbruch zieht seine Familie nach St. Georgen an der Gusen. Sein Vater ist SS-Hauptsturmführer Karl Chmielewski, der den Auftrag hat, dort ein Konzentrationslager zu errichten. Er wird als der erste Lagerleiter traurige Berühmtheit als "Der Teufel von Gusen" erlangen. Der Nationalsozialismus und seine Auswirkungen prägen Leben und Schicksal der beiden Protagonisten. Der eine wird seiner Familie entrissen, ist im Lager unsäglichen Schikanen durch die SS-Wachen ausgesetzt und wird zu körperlicher Schwerstarbeit, unter anderem im geheimen unterirdischen Flugzeugwerk "Bergkristall", gezwungen, ehe er nach vielen Monaten befreit wird. Der andere leidet unter den innerfamiliären Spannungen zwischen dem Münchner Großvater, einem überzeugten Sozialdemokraten, und dem linientreuen nationalsozialistischen Vater, durchläuft die Ausbildung in der NS-Eliteschule Napola, zieht nach Österreich und lebt dort jahrelang wohlbehütet und privilegiert in unmittelbarer Nähe zu Stacheldrahtzäunen und Häftlingsbaracken. Die Dokumentation erzählt aus der Perspektive der beiden Jungen: Walter und Dušan schildern ihre ganz persönliche Sicht auf die jeweils "eigene" Seite des Lagerzauns. Sie lebten monatelang nur einen Steinwurf voneinander entfernt, aber unter extrem verschiedenen Umständen. Bislang sind sich die beiden noch nie persönlich begegnet. Nun werden sie erstmals aufeinandertreffen, und sich nach 75 Jahren in die Augen sehen. Sehr unterschiedlich verliefen auch beider Lebensläufe nach Kriegsende und der Befreiung des Konzentrationslagers durch die Amerikaner am 5. Mai 1945: Dušan Stefančič gelang es, unmittelbar danach zurück nach Slowenien zu reisen. Nur zwei Wochen nachdem er das Lager verlassen hatte, musste er in der Heimat schon wieder die Schulbank drücken, als wäre nichts gewesen. Walter Chmielewski hingegen war kurz vor Kriegsende noch eingezogen und an die Front geschickt worden. Nach seiner Gefangennahme landete er ausgerechnet im KZ Gusen, das die Amerikaner mittlerweile als Kriegsgefangenenlager nutzten. Erst jetzt wurde ihm das ganze Ausmaß der furchtbaren Geschehnisse der vergangenen Jahre klar. Der Sohn des "Teufels von Gusen" musste eigenhändig Tausende Tote in Massengräbern bestatten, die durch die Hand und auf Veranlassung seines Vaters ermordet worden waren. Die Lebensgeschichten der beiden Jungen werden in den zeithistorischen Kontext eingeordnet. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Aufarbeitung der Historie des KZ Gusen. Hierbei stützt sich die Dokumentation auf die Erzählungen der Zeitzeugen, aber auch auf Aussagen von Experten wie Prof. Bertrand Perz, Leiter des Instituts für Zeitgeschichte in Wien, Dr. Gregor Holzinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Mauthausen-Archivs mit dem Schwerpunkt "Täterforschung" und Rudolf A. Haunschmid, Autor und Heimatforscher aus St. Georgen an der Gusen. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2020

Mittwoch, 27.01.2021 - 21:00, 3Sat
Vernichtet - Eine Familiengeschichte aus dem Holocaust

Vor 76 Jahren erreichte die Rote Armee auf ihrem Vormarsch nach Westen das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Auschwitz, 27. Januar 1945. Ein Wort und ein Datum stehen für die Untat, die ihren Anfang in Ausgrenzung und Entrechtung nahm und in millionenfachem Mord endete. Auschwitz bezeichnet nicht einen Ort in Polen. Es ist näher, als man glaubt. Es ist draußen vor der Tür. Dieser Film erzählt die Geschichte einer Brandenburger Familie. Sie wurde auseinandergerissen, an unterschiedlichen Orten ausgebeutet, solange man in ihr nützliche Arbeitskräfte sah, auf unterschiedlichen Wegen deportiert und an verschiedenen Orten ermordet. Glambeck im Löwenberger Land ist ein typisches, hübsches Brandenburger Dorf, mit einer Kirche und einem Storch auf dem Kirchdach. Hier lebte Rosa Labe mit ihren Kindern. Früh verwitwet, führte sie einen Kolonialwarenladen. Ihr Sohn Paul arbeitete bei einem Bauern als Knecht, Dora und Theo gingen in die Dorfschule. Eine Schulfreundin erinnert sich, wie am Abend des 9. November 1938 die Habseligkeiten der Familie Labe auf dem Dorfplatz brannten. Schritt für Schritt kann man das an ihr verübte Verbrechen rekonstruieren. Beginnt man zu suchen, öffnet sich der Blick in den Abgrund: Es gibt Akten. Verwaltungsakt und Gewaltakt gehen Hand in Hand. Und Beschreibungen Überlebender. Parallele Leidensgeschichten. Der Film folgt den Schritten der Vernichtung, vom scheinbar Harmlosen zum nicht mehr Fassbaren. So führt auch von Glambeck, einem Ort mit Kirche und Klapperstorch, der Weg an die Orte des Holocaust. Auschwitz. Aber auch Kaunas und Treblinka. Ebenso Bielefeld, Berlin-Grunewald, Neuendorf im Sande und ein Ort mit dem Märchennamen Schniebinchen. Auschwitz ist überall. - 60 Minuten - Dokumentation, D 2019

Sonntag, 31.01.2021 - 17:55, ZDF
ZDF.reportage: Alltag Kinderarmut

Jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut bedroht. Durch die Corona-Krise spitzt sich das Problem noch weiter zu. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie treffen Eltern benachteiligter Kinder besonders hart. Sie arbeiten häufiger in Teilzeit oder als Minijobber und gehören zu den Gruppen, die als erste ihren Job verlieren, und die kaum oder gar kein Kurzarbeitergeld erhalten. - 30 Minuten - Reportagereihe, D 2021

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