TV-Tipps - Evangelische Medienzentrale

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TV-Tipps für April

Sonntag, 18.04.2021 - 9:30, ZDF
Evangelischer Gottesdienst - Aus der Pfarrkirche St. Magnus in Worms
Am 18. April 1521 steht Martin Luther auf dem Wormser Reichstag vor dem Kaiser und wichtigen Repräsentanten der Kirche. Er soll seine revolutionären Ideen widerrufen. Wagemutig lehnt Luther das ab. Wider sein Gewissen kann er nicht handeln. Solange ihn niemand mit Zeugnissen aus der Bibel widerlegt, bleibt er bei seinen Ideen. Mit den Worten „Gott helfe mir, Amen“ verlässt er den Saal. Ein historischer Moment, der die Kirche verändert. 500 Jahre später feiern wir in ökumenischer Verbundenheit mit dem Mainzer Bischof Peter Kohlgraf diesen Moment. Aber wir erinnern uns nicht nur, sondern fragen: Wo muss die Kirche heute wagemutig auftreten? Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung wird die Predigt halten. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Kantor Christian Schmitt-Engelstadt und Fabian Vogt. - 45 Minuten - Fernsehgottesdienst, D 2021

Sonntag, 18.04.32021 - 10:15, ARD
Ökumenischer Gottesdienst für die Verstorbenen der Coronazeit

Aus Anlass des staatlichen Gedenkens für Verstorbene der Corona-Pandemie feiern die Kirchen am 18. April 2021 in Berlin einen Ökumenischen Gottesdienst für Opfer und Hinterbliebene. Zu dem Gottesdienst laden der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron, ein. Ebenso wirken die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein sowie Avitall Gerstetter, Kantorin der jüdischen Gemeinde zu Berlin, und Esnaf Begic', Vorsitzender des Islamkolleg Deutschland e.V. (IKD), Osnabrück, mit. Es liest Ulrich Noethen. Die musikalische Gestaltung hat das Gesangsensemble Athesinus Consort unter Leitung von Klaus-Martin Bresgott, Organist ist Kirchenmusikdirektor Helmut Hoeft. Anhand der biblischen Geschichte vom Weg der Jünger Jesu nach Emmaus (Lk 24) will der Gottesdienst Gelegenheit zur Besinnung und zum Abschiednehmen geben und in der Hoffnung bestärken. Neben Vertretern aus Staat und Regierung sind auch Betroffene eingeladen, ihre Trauer über den Verlust von Angehörigen stellvertretend für viele zum Ausdruck zu bringen. - 45 Minuten - Fernsehgottesdienst, D 2021

Sonntag, 18.04.2021 - 12:50, ZDF
Zentrale Gedenkfeier für die Corona-Opfer

Mit einer zentralen Gedenkfeier wird in Berlin an die bisherigen Toten der Corona-Pandemie erinnert. Bei der Zeremonie im Konzerthaus am Gendarmenmarkt trauert Deutschland um die Opfer. Bundespräsident Steinmeier hält die Gedenkansprache, dazu werden mehrere Angehörige von Opfern sprechen. - 80 Minuten - Liveübertragung, D 2021

Sonntag, 18.04.2021 - 16:30, ZDF
planet e.: USA und neuer Klimaschutz - Joe Bidens Kampf gegen die Erderwärmung

Die USA haben sich mit Präsident Biden beim Klimaschutz zurückgemeldet. Doch welche Ziele sind realistisch? Amerika ist auch hier gespalten, Klimaschutz oder Wirtschaftswachstum? Eine neue Studie der Princeton University zeigt: Ein klimaneutrales Amerika ist möglich. Aber was bedeutet das konkret? "planet e." fragt nach, da, wo der CO2-Ausstoß gewaltig und der Widerstand groß ist, der Wille zum Wandel aber überraschend wächst: in Texas. - 30 Minuten - Umweltmagazin, D 2021

Dienstag, 20.04.2021 - 20:15, ZDF
ZDF-Zeit: Die Queen und die Macht der Bilder

Sie wird 95 und führt die Monarchie bis heute durch jede Krise: Queen Elizabeth II. Auch jetzt ist sie gefordert, da die Corona-Pandemie und royale Turbulenzen das Land strapazieren. Ihre Disziplin ist legendär, die Beliebtheit im Volk groß. Stets musste die Queen ihr Leben mit den Pflichten der Krone in Einklang bringen und in der Öffentlichkeit die Stabilität des Königshauses verkörpern. Fast immer hat sie diese Aufgaben souverän gemeistert. Ihr Vater war noch Kaiser von Indien und repräsentierte ein Empire, das ein Viertel der Weltbevölkerung umfasste. Die junge Prinzessin Elizabeth erlebte, wie eine Kronkolonie nach der anderen in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Sie war Zeugin des Beginns und der Blüte des Commonwealth of Nations, das an die Stelle des Empire trat und dessen Oberhaupt die britische Monarchin bis heute ist. Am 21. April 2021 wird Queen Elizabeth II. 95 Jahre alt. Elizabeth Windsor gilt als pflichtbewusst, humorvoll und standfest. "Sie hat etwas Zeitloses", urteilt der Royal-Experte Robert Hardman. Im Leben der Briten ist sie das Symbol für Kontinuität. Besonders gefragt ist sie in Zeiten großer Krisen, wie jetzt in der Corona-Pandemie. In einer Video-Schalte berichtet sie über ihre Erfahrungen mit der Impfung und empfiehlt ihren Landsleuten, es ihr gleichzutun. Man solle doch an die anderen denken, nicht so viel an sich selbst. Ein Ratschlag, den sie vielleicht auch ihrem abtrünnigen Enkel Harry mit auf den Weg gegeben hat, der sich nun endgültig aus dem Königshaus verabschiedet hat. Welche Stürme noch auf die hochbetagte Monarchin zukommen werden, welche Enthüllungen sie verdauen, und welche Veränderungen sie herbeiführen muss - die Briten wünschen ihr viel Kraft. Für die Nation ist es kaum vorstellbar, dass ein anderer die Krone Britanniens tragen wird. "Sie ist wie Big Ben: einfach da", stellt Robert Hardman fest. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2021

Dienstag, 20.04.2021 - 22:15, ZDF
37 Grad: Bei aller Liebe - Paare mit großem Altersunterschied

Rund vier Jahre beträgt der durchschnittliche Altersunterschied bei deutschen Paaren, so das Statistische Bundesamt. Bei mehr als zehn Jahren haben Beziehungen weniger Erfolg. Doch die Liebe kümmert sich nicht um Statistiken, großer Altersunterschied führt nicht immer zur Trennung. Die Herausforderungen liegen im Beziehungsalltag - und in den Vorurteilen der Außenwelt. Die Dokumentation zeigt, was es braucht, um mit den Herausforderungen eines großen Altersunterschiedes zufrieden zu leben - und wie gesellschaftliche Normen und soziale Regeln unsere Partnerschaften beeinflussen. - 30 Minuten - Dokumagazin, D 2021

Dienstag, 20.04.2021 - 2^1:45, Arte
Die Jagd nach Gaddafis Milliarden

Muammar al-Gaddafi regierte Libyen 42 Jahre lang mit eiserner Hand. Das Öl machte ihn zum reichsten Diktator Afrikas. Nach seinem Tod im Jahr 2011 schien niemand zu wissen, was mit dem Geld geschehen war. Tatsächlich aber war der größte Teil durch dubiose Banktransaktionen, Waffengeschäfte und in Kisten voller Bargeld außer Landes gebracht worden. Nach Europa, in die Emirate und nach Südafrika. - 95 Minuten - Dokumentation, GB, NL 2020 - Regie: Misha Wessel, Tom Blomquist, Thomas Blom

Mittwoch, 21.04.2021 - 21:15, 3Sat
Gestern Frau, heute Mann - Geschlechtsangleichung als Trend? 
Unter Jugendlichen ist die Zahl der Mädchen, die sich als Junge fühlen, weit höher als umgekehrt. Viele wünschen sich eine Hormonbehandlung vor der Pubertät. Wie schwierig der Weg der Geschlechtsangleichung ist und wie man bürokratische Hürden überwindet, darüber berichten junge Transmenschen auf Social-Media-Plattformen wie Tiktok, Instagram oder Youtube. Manche Beobachter orten darin gar einen Trend. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind Transmenschen nach wie vor eine besonders verletzliche Gruppe. "Es waren früher nicht weniger Patientinnen und Patienten, sondern wir haben es nur nicht gesehen. Jetzt wird es deutlicher. Und natürlich auch durch die mediale Aufmerksamkeit, die das Ganze derzeit bekommt", meint Mick van Trotsenburg. Der Gynäkologe gilt als Pionier der Transgender-Medizin und leitete das "Transgender Kompetenzzentrum" in Amsterdam. Der "Regenbogen" hat mit Kerstin Ott einen prominenten Platz in der Schlagerwelt gefunden. Diese sei eben nicht so konservativ, wie manche vielleicht glauben, sagt Ott stolz über ihre Fangemeinde. Die Sängerin ist offen lesbisch und verheiratet. Bei der Fernsehshow "Let's Dance" war ihre Tanzpartnerin eine Frau, sie selbst ist im Anzug aufgetreten. Ist "Diversity" als Vielfalt also im Mainstream angekommen? Oder handelt es sich bloß um ein Etikett, mit dem sich Firmen ihr Image aufpolieren? So gibt es bereits genderneutrale Unterwäsche, und eine bekannte Limonade lässt sich zu einer einmaligen Sonderedition mit Genderstern hinreißen. "Firmen wissen, dass sie eine bestimmte Klientel hinter sich haben, wenn sie sich jetzt als queerfreundlich geben. Das ist einfach Opportunismus", konstatiert Kabarettistin Lisa Eckhart. Die junge Grazerin tritt radikal sexy vor ihr Publikum und verrät, dass sie sich als Kind eine Zeitlang eher als Junge gefühlt hat. Ihr Vorbild: der faule Willy aus "Biene Maja". Danny hingegen hat sich schon immer als Mann gefühlt. Mit Einsetzen der Menstruation und seinem Brustwachstum konnte er nicht sofort handeln. Erst nach seiner Schulzeit hat er mit Testosteron begonnen. Offen und mit Humor berichtet er auf TikTok und Instagram über seinen Weg zum "richtigen" Mann. Doch was ist schon ein richtiger Mann? Die Frage beantwortet der Journalist Malcolm Ohanwe, der sich mit Identität und Rassismus sowie toxischer Männlichkeit beschäftigt. - 50 Minuten - Gesellschaftsreportage, D 2021

Mittwoch, 21.04.2021 - 21:05, 3Sat
Kreuz & Quer: Gabrielle - kopfüber in ein neues Leben

Bruno ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zehn Jahre hat der leidvolle, oft von Zweifeln geprägte Weg gedauert, den der transsexuelle Bruno gegangen ist, um endlich als Frau leben zu können. Heute ist Gabrielle 50 Jahre alt. Der Film zeigt, wie Gabrielle mit Alltagssituationen umgeht, wie sie sich an ihre veränderten Lebensumstände anpasst und wie die Gesellschaft mit der neuen Situation umgeht. - 55 Minuten - Religionsmagazin, A 2017

Samstag, 24.04.2021 - 17:35, ZDF
plan b: Damit's fürs Alter reicht - Wege aus der Rentenlücke

"Frauen kümmern sich zu wenig um ihre Finanzen", sagt Börsenexpertin Cornelia Frey. Sie bekommen deutlich weniger Rente als Männer. Vielen droht Armut im Alter. Doch dem lässt sich vorbeugen. Nicole G. nimmt ihre Altersvorsorge jetzt selbst in die Hand. Frisch getrennt, hat die alleinerziehende Mutter eines gleich gelernt: Ein Mann ist keine Altersvorsorge. "Man hat einen Lebensstandard gehabt mit einem Doppelverdiener-Haushalt, der wird so in der Form nicht mehr möglich sein", sagt die 33-Jährige. Sie arbeitet als Beamtin in Stuttgart - in Teilzeit. Nicole muss rechnen. Und deshalb traut sie sich etwas, das sie vorher nie in Betracht gezogen hätte: Sie kauft Aktien. "Das ist mittlerweile so einfach", sagt Xenia Borger. "Man kann mit ganz kleinen Beträgen starten und an der Börse investieren." Sie muss es wissen, denn sie ist die Vorständin der Dagobertas: So nennt sich ihr Frauenfinanzverein, und Nicole ist neu dabei. Für die 81-jährige Antje Kocea ist es zu spät zum Vorsorgen. Doch sie hat nach dem Tod ihres Mannes keine Abstriche an ihrem Lebensstandard machen müssen. Sie hat ihr monatliches Einkommen aufgestockt und ihr Haus zur Rente gemacht. 800 Euro kommen so zusätzlich aufs Konto. Und ausziehen aus ihrem Zuhause musste sie auch nicht. "Das ist so eine tolle Sache", sagt Kocea. Die Immobilienverrentung funktioniert so: Eine Stiftung kaufte ihr Eigenheim. Dafür erhält sie ein lebenslanges Wohnrecht und - statt einmalig den Marktwert - eine monatliche Rente. Das Haus gehört jetzt der Stiftung. Ein Vorteil: Sie übernimmt die Instandhaltung. Ein Nachteil: Mögliche Erb*innen gehen leer aus. In Frankreich ist dieses Modell weiter verbreitet als bislang in Deutschland. Doch ein Drittel der Immobilienbesitzer*innen hat finanzielle Sorgen im Alter. So könnten sie flüssig bleiben. Nach 16 Jahren als Hausfrau und Mutter will Christina Oswald wieder arbeiten, denn die gelernte Bankkauffrau sorgt sich um ihre Rente. Für Frauen wie die 49-Jährige ist das Projekt "Frau und Beruf" gedacht. Mit Geldern des EU-Sozialfonds soll es Wiedereinsteigerinnen den Weg zurück in den Arbeitsmarkt erleichtern. - 30 Minuten - Reportagemagazin, D 2020

Sonntag, 25.04.2021 - 16:30, ZDF
planet e.: Wundermittel Wasserstoff - Bringt die saubere Energie mehr Klimaschutz?

Grüner Wasserstoff brennt sauber. Das Öko-Gas soll die Welt vor der Erderwärmung retten. Ein Kick für den Klimaschutz? Oder ein milliardenteurer Irrweg? Denn die Technik steckt in den Kinderschuhen. Zur Herstellung wird weit mehr Öko-Strom benötigt, als es bisher gibt. Trotzdem gilt grüner Wasserstoff als Wundermittel auf dem Weg zur Klimaneutralität. Das Potenzial ist gewaltig, die Hürden sind es aber auch. Noch wird Wasserstoff fast ausschließlich aus Erdgas hergestellt. Dabei entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid. Grüner Wasserstoff dagegen ist sauber. Er wird aus Wasser mit Öko-Strom gewonnen. Das Prinzip ist lange bekannt. Unter der größten künstlichen Sonne der Welt, auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Jülich, wird daran getüftelt, die Herstellung auch ohne Strom, nur mit Licht, hinzubekommen. Wenn das gelingt, könnte das wertvolle Gas in sonnenreichen Ländern bald in Masse produziert werden. In Bussen, Zügen, Autos und bald auch in Flugzeugen ist Wassersoff als Energiequelle bereits im Einsatz. Auch Raketen fliegen mit dem Gas, und sogar deutsche U-Boote fahren damit flüsterleise. Jetzt bringen sich Flugzeugbauer, Stahlerzeuger und Lkw-Hersteller mit Millioneninvestitionen in Stellung. Sie hoffen auf einen Wasserstoff-Hype und eine klimaneutrale Zukunft. Kritiker warnen dagegen vor Irrwegen und sehen die Milliarden nutzlos verpuffen. - 30 Minuten - Umweltmagazin, D 2021

Sonntag, 25.04.2021 - 17:30, ARD
Leben im "Madhouse - Ein Ort für Sinti und Roma

"Madhouse" nennt sich eine Einrichtung in München, die sich um fast 400 Sinti- und Roma-Familien kümmert. Gegründet hat sie der Sozialpädagoge Alexander Diepold, der in den 60ern als Heimkind aufwuchs. Als Diepold eher zufällig erfuhr, dass seine Mutter Sintezza ist und sein Vater als Sinto nach Auschwitz deportiert worden sind, setzte er nach reiflicher Überlegung auf ein Outing seiner Herkunft. - 29 Minuten - Dokumentation, D 2021 ag,

Dienstag, 27.04.2021 - 22:15, ZDF
37 Grad: Im Schuldenstrudel - Der schwere Weg aus der Krise

Vier Millionen Deutsche sind überschuldet und die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie werden die Zahl weiter in die Höhe treiben. Die Doku zeigt, welche Schicksale hinter den nackten Zahlen stehen. Wie es ist, wenn einen der Schuldenberg erdrückt und man nicht mehr weiterweiß. Wie man aus eigenem Verschulden oder unschuldig in so große Not geraten kann. Und wie man da wieder heraus kommt. - 30 Minuten - Dokumagazin, D 2021

Dienstag, 27.04.2021 - 21:45, Arte
The Cleaners - Im Schatten der Netzwelt

Es gibt eine gigantische Schattenindustrie digitaler Zensur in Manila, dem weltweit größten Standort für Content-Moderation. Dort löschen Zehntausende Menschen im Auftrag der großen Silicon-Valley-Konzerne belastende Fotos und Videos auf Facebook, YouTube, Twitter & Co. Komplexe Entscheidungen über Zensur oder Sichtbarkeit von Inhalten werden an die Content-Moderatoren abgegeben. Die Kriterien und Vorgaben, nach denen sie arbeiten, sind eines der am besten geschützten Geheimnisse des Silicon Valley. Die Dauerbelastung dieser traumatisierenden Arbeit verändert die Wahrnehmung und Persönlichkeit der Content-Moderatoren, denen es verboten ist, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Parallel zu den Geschichten von fünf Content-Moderatoren zeigt der Dokumentarfilm die globalen Auswirkungen der Online-Zensur und wie Fake News und Hass durch die sozialen Netzwerke verbreitet und verstärkt werden. Die Vision einer vernetzten globalen Internetgemeinde wird zum Alptraum, wenn hochrangige ehemalige Mitarbeiter der sozialen Netzwerke Einblicke in die Funktionsweisen und Mechanismen der Plattformen geben. Gezielte Verstärkung und Vervielfältigung jeglicher Art von Emotionen machen die Plattformen zu Brandbeschleunigern, die soziale, politische und gesellschaftliche Konflikte anheizen und die Spaltung der Gesellschaft vorantreiben. Hans Block und Moritz Riesewieck erzählen in ihrem Debütfilm vom Platzen des utopischen Traums der sozialen Medien und stellen die drängende Frage nach den Grenzen des Einflusses von Facebook, YouTube, Twitter & Co. auf den Einzelnen und die Gesellschaft. - 85 Minuten - Dokumentation, D, BR, NL, I, USA, J, GB, S, A, CH, DK, CDN 2018 - Regie: Hans Block, Moritz Riesewieck
Diesen Film können Sie unter www.medienzentralen.de/medium43698/The-Cleaners im Medienportal ausleihen. 

Dienstag, 27.04.2021 - 23:00, 3Sat
Aufbruch in die Rente - Über Leben im Ruhestand

Fast 1,4 Millionen Menschen sind 2018 in Deutschland in Rente gegangen. Endlich Zeit haben! Doch was ist, wenn den Neurentnern nach einiger Weile die Decke auf den Kopf fällt? Wenn berufliche Herausforderungen fehlen, ein geregelter Alltag, das Gefühl, gebraucht zu werden und wichtig zu sein? Wenn also die lang ersehnte Freiheit zum Albtraum wird? Kann man sich auf diese Lebensphase vorbereiten? Ein Film über das Leben im Ruhestand. Da ist zum Beispiel Rosemarie Frank. Sie leitet den ambulanten Pflegedienst der Diakoniestation Aspach bei Stuttgart. 50 Pflegekräfte dirigiert sie von hier aus - ein stressiger Job mit großer Verantwortung, besonders in Zeiten des Pflegenotstands. Sie hat ihre Arbeit immer gern und mit großem Einsatz gemacht: "Das war mehr als ein Job", sagt sie. Doch nun liegt die letzte Arbeitswoche vor ihr, die letzten Besuche bei Patientinnen und Patienten, die letzte Dienstbesprechung, die Abschiedsfeier mit den Kolleginnen und Kollegen. Dann ist Schluss. Wie wird sie künftig ihre Tage verbringen und ihrem Leben einen neuen Mittelpunkt, einen neuen Sinn geben? Karlheinz Szczodrowski hat viele Jahre in der Verkehrsleitzentrale der Stuttgarter Straßenbahn gearbeitet und muss sich nun ebenfalls als Rentner neu erfinden. Das ist dem ehemaligen Bäckermeister Willi Renn bereits gelungen: Er ist im Ruhestand noch einmal völlig neu durchstartet und jettet nun als Entwicklungshelfer für Brot und Brötchen durch die Welt. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2020

Mittwoch, 28.04.2021 - 20:15, 3Sat
Schmutzige Geschäfte mit unserer Rente

Betriebsrenten, Riester-Renten oder Lebensversicherungen: Rund zwei Billionen Euro deutscher Sparer zur privaten Vorsorge fürs Alter haben Versicherer und Pensionskassen am Kapitalmarkt angelegt - teils in undurchsichtige Investitionen. Die Doku belegt: ein beträchtlicher Teil dieser Rentengelder fließt in klimaschädliche Projekte, befeuert Immobilienspekulationen oder finanziert gar die Rüstungsindustrie. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2020

Mittwoch, 28.04.2021 - 21:45, 3Sat
Keine Zinsen - Miese Rente

Für Gespartes gibt es seit Jahren nur wenige Zinsen. Das trifft besonders Menschen, die privat fürs Alter vorsorgen müssen. Wer ist Gewinner, wer Verlierer der niedrigen Zinsen? Auf der Strecke bleibt, wer langfristig vorsorgen möchte. Klassische Lebensversicherungen oder Riester-Renten sind unrentabel. Was können Menschen tun, die mit niedrigen Zinsen kalkulieren müssen? Filmautor Michael Houben hat mit Betroffenen und Experten geredet. Der Film zeigt, dass staatliche Stütze für Riester, Lebensversicherung & Co.nichts bringt. Nötig sind private Anlagen in Aktien - das Beispiel Schweden zeigt, dass das nichts mit unseriösem Spekulantentum zu tun hat, sondern vernünftig und sicher sein kann. - 45 Minuten - Reportagereihe, D 2021



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