TV-Tipps - Evangelische Medienzentrale

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TV-Tipps für November

Freitag, 15.11.2019 - 20:15, 3Sat
"Ey, Herr Stober!" - Ein Lehrer kämpft um jedes Kind

Herr Stober ist Klassenlehrer einer zehnten Klasse an der Rosenstein-Schule in Stuttgart. Er hat seine Schüler schon zum Hauptschulabschluss geführt. Nun steht der Realschulabschluss an. Viele tun sich schwer. Herr Stober kämpft um jedes Kind. Die Reportage zeigt, welche Schwierigkeiten viele Schüler aus bildungsfernen Elternhäusern haben und mit welchen Widerständen der Lehrer zu kämpfen hat. - 45 Minuten - Reportage, D 2019

Montag, 18.11.2019 - 20:15, Arte
Boyhood

Die Geschichte einer Kindheit wird über zwölf Jahre hinweg als fiktionale Langzeitbeobachtung erzählt: Mason ist sechs Jahre alt und ein etwas verträumter, aber zufriedener Junge. Er wächst mit seiner Schwester Samantha bei seiner geschiedenen Mutter Olivia auf. Als Masons Vater nach längerer Abwesenheit wieder auftaucht und sein Recht auf Kontakt zu seinen Kindern einfordert, gibt es Ärger. - 160 Minuten - Drama, USA 2014 - Regie: Richard Linklater

Montag, 18.11.2019 - 22:55, Arte
Anbessa - Löwe

Der zehnjährige Asalif und seine Mutter haben durch den Bau einer Wohnsiedlung am Stadtrand von Addis Abeba ihr kleines Stück Farmland verloren. Nun leben sie am Rand dieser Siedlung in einer ärmlichen Hütte und kommen gerade so zurecht. Asalif ist ein fröhlicher Junge, wissbegierig und technisch begabt. Er kann aus zusammengesuchtem Schrott, den er im Müll der Siedlung findet, ein Spielzeug oder eine funktionierende Lampe für die Hütte, in der er mit seiner Mutter lebt, basteln. Asalifs Mutter liebt und bewundert ihren cleveren Sohn. Sie achtet sehr darauf, dass er zur Schule geht und seine Aufgaben macht. Und sie erzählt ihm von alten Legenden - denn ihr ist es wichtig, dass er auch die traditionellen Lehren kennenlernt. Sie, die nie zur Schule gehen konnte, hofft außerdem, dass Asalif etwas von seinem Wissen an sie weitergibt. Aber die Landaufkäufer, von denen die beiden schon einmal vertrieben wurden, rücken auch hier am Rand der Siedlung immer näher - wie die Hyäne, die in Asalifs Fantasiewelt die Gegend bedroht. Asalifs Antwort darauf heißt "Anbessa" - Löwe. Als Löwe, König der Tiere, kann er sein Gebiet verteidigen und böse Mächte bekämpfen. Doch dem Fantasielöwen wird es nicht gelingen, mit dem Wandel und den Kräften, die die neue Zeit bringt, fertig zu werden - das kann nur Asalif selbst tun. - 80 Minuten - Dokumentation, USA, I 2019 - Regie: Mo Scarpelli

Dienstag, 19.11.2019 - 22:15, ZDF
37 Grad: In den Fängen von Scharlatanen

Die Esoterik-Branche boomt. Auf der Suche nach alternativen Heilmethoden geraten immer mehr Menschen in die Fänge von Scharlatanen. Und oft haben solche Heilsversprechen fatale Folgen. 2014 starb der Vater von Jacqueline Klaus, Managerin bei der Deutschen Bahn, qualvoll an Krebs. Trotz guter Genesungsprognosen durch die Schulmedizin. Der Vater hatte einen kleinen Tumor hinter dem Ohr. 90 Prozent Heilungschance, sagten die Mediziner. Doch der Vater verfällt auf Anraten eines Heilers der Germanischen Neuen Medizin. Jahrelang versucht nicht nur Jaqueline, ihn davon abzubringen. Doch er verweigert jegliche schulmedizinische Therapie, sein Zustand verschlechtert sich zusehends. Der Heiler und dessen Guru Hamer verordnen das 24-stündige Anhören von völkischen Liedern sowie unsinnige Gymnastik und empfehlen, abzuwarten und die Symptome auszusitzen. Jaqueline Klaus durchlebt gemeinsam mit der Freundin des Vaters seelische Qualen. Tatenlos muss sie mit ansehen, wie der Vater leidet und schließlich elendig zugrunde geht. Jaqueline Klaus verwandelt ihre Wut in Energie für den Kampf gegen die Germanische Neue Medizin. Sie klagt gegen den Heiler und gewinnt. Vor zwei Jahrzehnten geriet die Musikerin und Schauspielerin Sabine Bundschu in eine Lebenskrise. Beruflicher Stress und eine Trennung lösten psychische Probleme aus. Sie fühlte sich ständig müde und motivationslos. Ein Burn-out. Eine Freundin empfahl ihr den schweizerischen Arzt und Psychotherapeuten Samuel Widmer und seine Schüler, allesamt Ärzte. Samuel Widmer praktizierte mit seiner Ehefrau auf einem Hof in Lüsslingen in der Schweiz. "Kirschblütengemeinschaft" nennt sich seine Kommune mit Hunderten Anhängern auch in Deutschland. "Weil es dort um Gemeinschaft ging, hat es mich interessiert. Und ich fand die Idee, dass es eine Therapie mit bewusstseinserweiternden Mitteln gibt, interessant", erklärt Bundschu im Rückblick. Schon in ihrem Beruf, der sie viel hinter die Kulissen von Theater und Film brachte, waren Drogen zur Leistungssteigerung allgegenwärtig. "Unter Einfluss von Drogen glaubt man, was der Guru sagt. Und auch ich habe daran geglaubt. Eben auch, weil es ein Ärzte- und Akademikerkult ist." Einmal wurde es während eines solchen Seminars für sie gefährlich. Sie erlitt einen Schlaganfall. - 30 Minuten - Dokumagazin, D 2019

Dienstag, 19.11.2019 - 20:15, Arte
Kleine Germanen - Eine Kindheit in der rechten Szene

Als Kind hat Elsa mit dem geliebten Opa Soldat gespielt. Mit dem ausgestreckten rechten Arm hat sie "Für Führer, Volk und Vaterland!" gerufen. Heute blickt sie auf eine Kindheit zurück, die auf Hass und Lügen gebaut war, und versucht zu verstehen, was die Erziehung in einem rechtsradikalen Umfeld aus ihr und ihren eigenen Kindern gemacht hat. Ausgehend von dieser authentischen Geschichte gewährt "Kleine Germanen" in einer spannenden Verbindung aus Animations- und Dokumentarfilm Einblicke in die Strukturen rechtsextremer Familien verschiedenster Ausprägung. Wir erleben mit, was es heißt, in einem solchen Umfeld aufzuwachsen und tagtäglich dazu erzogen zu werden, das vermeintlich Fremde zu hassen. Wie ist es, in einer Welt aufzuwachsen, in der der Stolz auf die nationale Identität über allem steht? Und was wird aus diesen "kleinen Germanen", wenn sie später einmal groß sind? Das Schicksal von Elsa und ihren eigenen Kindern ist nur ein Beispiel von vielen. Elsa gelingt zwar der Ausstieg aus der rechtsradikalen Szene, aber ihre Entscheidung hat dramatische Folgen. "Kleine Germanen" blickt über die traditionellen Strukturen rechtsextremer Gruppierungen hinaus in einen Teil unserer Mittelstandsgesellschaft, der immer stärker von rechtspopulistischen Strömungen unterspült wird, und konfrontiert den Betrachter mit den Protagonisten einer Ideologie, die ihre Kinder im Geist einer demokratiefeindlichen Welt erziehen. - 85 Minuten - Dokumentation, D 2019 - Regie: Mohammad Farokhmanesh 
Diesen Film können Sie unter www.medienzentralen.de/medium44713/Kleine-Germanen in der Ev. Medienzentrale ausleihen. 


Dienstag, 19.11.2019 - 21:40, Arte
Of Fathers and Sons - Die Kinder des Kalifats

Was geschieht in den Köpfen von Kindern und Jugendlichen, die von einem jahrelangen blutigen und zerstörerischen Krieg traumatisiert sind, ohne Hoffnung auf ein Ende und eine friedliche Zukunft? Was geschieht mit ihnen, wenn Eltern, Verwandte und andere Bezugspersonen Hass und Rache predigen und vom Wunsch nach Vergeltung beseelt sind?"Of Fathers and Sons - Die Kinder des Kalifats" des in Berlin lebenden syrischen Filmemachers Talal Derki erzählt vom Alltag der Großfamilie des Rebellenführers Abu Osama und seiner beiden ältesten Söhne Osama und Ayman während des Krieges in Syrien. Die Familie lebt in einem Dorf im Nordwesten des Landes, nahe Idlib - einer Gegend, die von radikalen Salafisten dominiert wird. Die Islamisten der Al-Nusra-Front bilden Kinder und Jugendliche im Namen der Religion zu Kämpfern aus. Das Ziel: die Errichtung eines Kalifats, das die nächste und übernächste Generation auf ihren Schultern tragen und vollenden soll. Talal Derki und sein Kameramann sind Abu Osama und den Kindern sowie anderen Mitgliedern des Clans über mehr als zwei Jahre lang mit der Kamera gefolgt. Aufgrund des ihm gewährten exklusiven Zugangs gelang ihm ein einmaliger Einblick ins Innere einer salafistischen Familie und einer radikalislamischen Gruppe. Der Dokumentarfilm versucht den Zuschauern zu vermitteln, welchen Preis die Menschen in diesem grausamen Bürgerkrieg zahlen müssen. Der Film erhielt zahlreiche Preise und wurde auf internationalen Festivals mit großem Erfolg aufgeführt. Unter anderem wurde er für den Oscar 2019 nominiert, erhielt den Deutschen Filmpreis 2019 und den World Cinema Documentary Grand Jury Prize beim Sundance Film Festival 2018. - 100 Minuten - Dokumentation, D, USA, SYR, LAR, NL, Q 2017 - Regie: Talal Derki - FSK: 16

Dienstag, 19.11.2019 - 23:20, Arte
Verlorene Seelen - Die Kinder des IS

Nach der Befreiung Mossuls aus der Besetzung des IS leben die Täter und Opfer nebeneinander weiter - und die irakische Regierung hat die Verantwortung, sie gemeinsam in die Zukunft zu führen. Die Doku geht den Fragen nach, die in den Monaten der Kämpfe in Mossul immer eindringlicher wurden. Was ist zu tun, um die Hunderttausende von Kindern zu retten, die drei Jahre lang unter dem IS aufwuchsen? - 60 Minuten - Dokumentation, I, D 2018 - Regie: Francesca Mannocchi

Mittwoch, 20.11.2019 - 22:25, 3Sat
Die Akte General

In der Bundesrepublik der 1950er-Jahre führt der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer einen einsamen Kampf gegen die Vertuschung nationalsozialistischer Verbrechen und das Wegschauen. Doch damit macht er sich viele Feinde, die ihm Steine in den Weg legen. Unterstützt wird er vom jungen Staatsanwalt Joachim Hell, mit dem er ein Verfahren gegen Adenauers engsten politischen Vertrauten Hans Globke in Gang setzen möchte. Doch Bauer ist der festen Überzeugung, dass nur so die junge Demokratie gefestigt werden könne. Nicht nur seine Haltung, sondern auch sein aufbrausendes Temperament machen Bauer angreifbar. Immer wieder formiert sich Widerstand aus Politik, Nachrichtendiensten und dem Justizapparat gegen den Einzelkämpfer. Wohl wissend, dass das Interesse an der Ergreifung Adolf Eichmanns in Deutschland gering ist, versucht Bauer, den israelischen Geheimdienst zu einer Verhaftung des in Argentinien vermuteten Organisators der Massendeportationen zu bewegen. Tatsächlich gelingt es Bauer in geheimen Verhandlungen, die Verhaftung Eichmanns durch den Mossad in Gang zu setzen. Unterstützt vom jungen Staatsanwalt Joachim Hell, lässt Bauer auch danach nicht locker: Mit Material aus den Eichmann-Vernehmungen will er ein Verfahren gegen Kanzleramtschef Hans Globke erreichen, um dessen Verstrickung in die Deportationen zu ahnden, und wagt sich damit an Adenauers engsten politischen Vertrauten. - 90 Minuten - Drama, D 2015 - Regie: Stephan Wagner 

Freitag, 22.11.2019 - 20:15, 3Sat
Die Akte BND - Waffengeschäfte deutscher Reeder

Nach sieben Jahren Recherche zur Verschiffung von Waffen durch deutsche Reeder wird dem Fernsehteam um Autor Rainer Kahrs ein Konvolut geheimer Dokumente zugespielt. Diese beweisen: Der deutsche Geheimdienst BND ist in Waffentransporte in die Krisen- und Kriegsgebiete dieser Welt stark involviert. Die Operationen sind streng geheim, verlaufen im Stillen - vorbei an den zuständigen Bundesbehörden. Verschifft wird nicht in Deutschland, sondern über einen geheimen Hafen in der Ukraine, der auf keiner Karte verzeichnet ist. Die Recherche führt nach Kiew. Der ehemalige Präsident der Ukraine bestätigt die Existenz des Hafens und des "delikaten" Waffengeschäfts. Sein Auslands-Geheimdienstchef räumt erstmals eine Beteiligung deutscher Reedereien an der Kriegswaffenverschiffung über die Ukraine ein und vermittelt dem Team die ersten und einzigen Fernsehbilder des geheimen Hafens. Recherchen in den USA ergeben weitere und alarmierende Hinweise. Amerikanische Satellitenbilder zeigen den Hafen, in dem Schwergutfrachter Panzer, Haubitzen und anderes Kriegsgerät laden. Schiffe von mindestens zwei deutschen Reedereien sind beteiligt. Das Konvolut geheimer Dokumente belastet vor allem den ehemaligen Weltmarktführer im Schwergutgeschäft, die mithin erloschene Beluga-Reederei mit Sitz in Bremen. Vier Beluga-Schiffe werden explizit genannt. Ladelisten und Staupläne zeigen, dass die Reederei immer wieder Kriegswaffentransporte plant und durchführt. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2019

Samstag, 23.11.2019 - 20:15, Arte
Flucht im Namen Gottes: Die Hugenotten - Aufbruch ins Ungewisse

In Frankreich tobte 1685 zwischen Katholiken und Protestanten ein Krieg. König Ludwig XIV. sah in den Hugenotten - der protestantischen Minderheit im Land - eine Bedrohung und liess sie verfolgen. Wer seinem Glauben nicht abschwor und zum Katholizismus konvertierte, erfuhr Gewalt und Willkür. Auch die Familie Loyal sowie die Kaufleute Boué und Godeffroy standen vor der Entscheidung, zu fliehen. - 50 Minuten - Geschichtsdoku, D 2018 - Regie: Paul Wiederhold

Samstag, 23.11.2019 - 21:05, Arte
Flucht im Namen Gottes - Die Hugenotten - Ankunft in der Fremde

Die Hugenotten sehen sich in Frankreich Gewalt und Willkür ausgesetzt. 1685 hat König Ludwig XIV. die religiöse Minderheit mit einem Federstrich zu Verfolgten gemacht. Wer seinem Glauben nicht abschwört, sieht oft keinen anderen Ausweg, als zu fliehen. Suzanne Loyal (Anja Antonowicz) und ihre Familie, die Kaufleute Godeffroy sowie der zehnjährige Händlersohn Pierre Boué (Nils Brunkhorst) haben die lebensbedrohliche Flucht gewagt und sind in den deutschen Landen angekommen. Deutsche Fürsten haben ihre Grenzen geöffnet, um die gut ausgebildeten Hugenotten anzuwerben. Viele Gebiete sind nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges fast menschenleer und sind auf neue Arbeitskräfte angewiesen. Suzanne und ihrer Familie steht ein beschwerlicher Fußmarsch bevor: Über Frankfurt am Main wollen sie quer durch die deutschen Lande bis nach Brandenburg. Pierre Boué, der spektakulär als Junge in einem Zuckerfass versteckt außer Landes geschmuggelt wurde, versucht, sich in der Hansestadt Hamburg als Kaufmann einen Namen zu machen. Die Godeffroys werden in Frankfurt an der Oder schon sehnlich erwartet. Als berühmte Kaufleute sollen sie der Stadt zu neuem Glanz verhelfen. Doch vielerorts stoßen die Hugenotten auf Widerstand, und das Ankommen in der Fremde ist schwer. Werden sie in den deutschen Landen ein neues Zuhause finden? Was für Frankreich einen Verlust bedeutete, war für Deutschland ein Gewinn. Nachfahren der Hugenotten wie Theodor Fontane, Carl Benz oder Paul Wallot haben Deutschland geprägt. Ihre Spuren finden sich bis heute, wie das Doku-Drama eindrucksvoll beleuchtet. - 50 Minuten - Geschichtsdoku, D 2018 - Regie: Paul Wiederhold

Sonntag, 24.11.2019 - 17:30, ARD
Himmelsstürmer - woran Astronauten glauben

Es wird der Frage nachgegangen, wie sich der Blick von Astronauten auf Gott und die Welt verändert. Unter anderem gibt der Materialwissenschaftler Matthias Maurer Auskunft, der sich auf eine gefährliche Mission vorbereitet: Er wird der nächste Deutsche auf der Internationalen Raumstation ISS sein. Sein Vorgänger Reinhold Ewald betrachtet Religion und Naturwissenschaft als zwei getrennte Bereiche. - 30 Minuten - Reportagemagazin, D 2019 

Sonntag, 24.11.2019 -  22:10, Arte
Embrace - Du bist Schön

In ihrem Dokumentarfilm "Embrace - Du bist schön" begibt sich die australische Fotografin Taryn Brumfitt auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, warum so viele Frauen ihren Körper nicht so mögen, wie er ist. Sie trifft auf Frauen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit Bodyshaming und Körperwahrnehmung haben. Der Film inspiriert und verändert die Denkweise über uns und unsere Körper. Taryns Botschaft lautet: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den Du hast! Zu den Protagonisten des Films zählt auch Schauspielerin Nora Tschirner, bekannt aus "Keinohrhasen", "SMS für Dich" und dem "Tatort" aus Weimar, die "Embrace" zugleich mitproduziert hat. Nora Tschirner über "Embrace - Du bist schön": "'Embrace' hat etwas Augenöffnendes. Schon als Taryn Brumfitt und ihr Filmprojekt mir das erste Mal begegnet sind, ging es mir so. Und der Film, der in der Zwischenzeit entstanden ist, hat mit der großen Aufmerksamkeit, die er in Australien, den USA und Deutschland ausgelöst hat, gezeigt, dass es nicht nur mir so geht. Taryns Gegenentwurf zu den vorherrschenden Schönheitsidealen ist einfach eine Wohltat. Sie hat mich persönlich sehr berührt und ich bin froh, und auch ein bisschen stolz, bei 'Embrace' dabei gewesen zu sein." - 85 Minuten - Dokumentation, AUS 2016 - Regie: Taryn Brumfitt - FSK: 12
Diesen Film können Sie unter www.medienzentralen.de/medium41740/Embrace in der Ev. Medienzentrale ausleihen. 

Montag, 25.11.2019 - 20:15, ARD
Beuteland - Die Millionengeschäfte krimineller Clans

Arabische Clans nehmen in deutschen Großstädten eine immer stärker dominierendere Rolle ein. Ein Filmteam begab sich auf die Spur des Geldes, das die Basis der Banden bildet. Der Film zeigt, wie sie Gesetzeslücken gezielt ausnutzen, und wie leicht Notare, Banken und Behörden es den Tätern machen, indem kriminelle Handlungen wie Steuerhinterziehung und Geldwäsche nicht konsequent angezeigt werden. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2019

Montag, 25.11.2019 - 22:45, ARD
Verliebt, verlobt, verprügelt - Gewalt gegen Frauen

Partnerschaftsgewalt ist eine der häufigsten Straftaten in Deutschland. Jeden dritten Tag bringt ein Mann seine Frau oder Exfrau sogar um - in der Hälfte der Fälle, weil sie ihn verlassen möchte oder verlassen hat. 2017 wurden insgesamt 113.965 weibliche Opfer von Partnerschaftsgewalt in der polizeilichen Kriminalstatistik erfasst. Die Dunkelziffer aber, so Experten, ist um ein vielfaches höher. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2019

Montag, 25.11.2019 - 23:30, ARD
Der Schah und der Ayatollah

Vor 40 Jahren beendete die Islamische Revolution unter der Führung von Ayatollah Khomeini die Herrschaft des Schahs. Warum scheiterte der letzte persische Kaiser - eine der Schlüsselfiguren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts - so tragisch? Die Geschichte des Schahs begann mit Ideen von Fortschritt und Reform und endete im blutigen Chaos. Eine entscheidende Rolle spielte sein ambivalentes Verhältnis zur Religion und zum Klerus. Anders als sein Vater setzte Schah Mohammad Reza Pahlavi immer auch auf die Unterstützung seiner Politik durch die religiösen Führer. Aber sie sind es schließlich, die ihn zu Fall bringen. Wie sehr der Abstieg des Schahs mit dem Aufstieg des iranischen Fundamentalismus unter Ayatollah Khomeini zusammenhängt, wie es zum Regimewechsel von der Monarchie zur Islamischen Republik kam, zeigt diese Dokumentation. Der Film schildert die Lebenswege der beiden Rivalen, Schah Mohammad Reza Pahlavi und Ayatollah Khomeini, der Leitfigur der Islamischen Revolution und dem ersten Herrscher der Islamischen Republik Iran. Khomeini wird schon kurz nach dem Amtsantritt des Schahs in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu seinem entschiedenen Gegner und bekämpft ihn während seiner gesamten Herrschaft bis zum bitteren Ende. Höhepunkte dieser Auseinandersetzung sind die Weiße Revolution von 1963 und das dramatische Jahr, in dem sich die Machtverhältnisse umkehrten und der Ayatollah innenpolitisch zur zentralen Größe wurde. Hatte ihn der Schah einst außer Landes verwiesen, so wurde er in der Islamischen Revolution zum Hoffnungsträger all derer, die sich vom Schah und von der Monarchie betrogen fühlten. Am Ende siegte der islamische Fundamentalismus, eine neue Herausforderung für die Weltpolitik. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2019 - Regie: Holger Preuße

Dienstag, 26.11.2019 - 20:15, Arte
Wie krank ist Homo-Heilung?

Bis heute gibt es weltweit Geistliche und Therapeuten, die Menschen von ihrer homosexuellen Orientierung "heilen" wollen. In diesem Dokumentarfilm werden Netzwerke aufgespürt, die aus den USA stammen, aber mittlerweile in Europa verankert sind und fragwürdige Behandlungen betreiben, sogenannte Konversionstherapien - mit gravierenden psychischen und gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen. - 95 Minuten - Dokumentation, F 2019 - Regie: Bernard Nicolas

Dienstag, 26.11.2019 - 21:50, Arte
"Niemand darf der Folter unterworfen werden!"

Seit dem 11. September 2001 setzen die USA Folter als Verhörmethode im Kampf gegen den Terror ein. Weniger bekannt ist, dass die CIA schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg damit begann, mit Ärzten Foltermethoden wissenschaftlich zu erforschen. Mit Hilfe renommierter Universitäten und mit der Unterstützung der verschiedenen Regierungen wurden umfangreiche psychiatrische Versuche an häufig völlig ahnungslosen Patienten durchgeführt.Allen Dulles, damals neuer Direktor der CIA, beschrieb 1953 bei einem Alumni-Treffen an der Universität Princeton die "abscheulichen Foltermethoden der Sowjets". Was er seinen ehemaligen Kommilitonen in seinem Vortrag jedoch nicht verriet: Er selbst plante zu diesem Zeitpunkt bereits ein umfangreiches Forschungsprogramm, das es möglich machen sollte, bei Verhören Gedankenkontrolle zu erlangen. Heutige psychologische Verhörtechniken beruhen auf den Ergebnissen dieser Arbeiten wie etwa Folter durch Sinnesentzug. Sie werden als "weiße Folter" oder "saubere Folter" bezeichnet, weil sie im Gegensatz zu körperlicher Folter keine sichtbaren Spuren hinterlassen.Anhand von Archivmaterial und aktuellen Dokumenten sowie durch Gespräche mit Historikern, Geheimdienstexperten und Politikwissenschaftlern, aber auch mit Opfern von medizinischen Folterexperimenten beleuchtet der Dokumentarfilm die Geschichte der ersten Forschungsprogramme an der McGill University bis zur Anwendung der Praktiken in Afghanistan, Irak und mittlerweile auch innerhalb der US-Landesgrenzen. Beleuchtet werden unter anderem der Folterskandal im Gefängnis Abu Ghraib und die Praxis der Isolationshaft in Guantanamo, wo Häftlinge jahrelang in Käfigen leben mussten, ohne das Tageslicht zu sehen. - 60 Minuten - Dokumentation, F 2019 - Regie: Auberi Edler 

Dienstag, 26.11.2019 - 22:50, Arte
US-Beutezug in Afrika - Operation Kony

Es war ein gigantischer Erfolg: Das Video "Kony 2012" der NGO "Invisible Children" wurde in nur sechs Tagen hundert Millionen Mal angeklickt. Der investigative Dokumentarfilm untersucht die Hintergründe dieser Social-Video-Kampagne: Das Video diente weniger als gedacht humanitären Absichten als viel mehr den geopolitischen Interessen der USA. Es war der humanitäre Vorwand für eine militärische Operation in einer strategisch hochrelevanten Region Afrikas.Der Dokumentarfilm entstand nach vierjähriger Zusammenarbeit mehrerer Investigativjournalisten. Ausgangspunkt waren bislang unveröffentlichte Bilder, die Étienne Huver und Boris Heger 2014 im Osten der Zentralafrikanischen Republik drehten. Im Frühjahr 2014 begaben sich die beiden in die Region Obo im äußersten Osten der Zentralafrikanischen Republik und dokumentierten, wie die US-Armee dort Jagd auf Joseph Kony machte. Die amerikanischen Soldaten waren auf Befehl des damaligen US-Präsidenten Barack Obama entsandt worden, der von Anfang an seine Unterstützung für das Video "Kony 2012" bekundet hatte.Diese Bilder werden in diesem Dokumentarfilm zum ersten Mal gezeigt und machen deutlich, dass es politische, militärische und wirtschaftliche Interessen vor Ort gab. 2018 führte Jean-Baptiste Renaud die Investigation in zwei weiteren Ländern fort, die eine entscheidende Rolle in dieser Geschichte spielen: in Joseph Konys Herkunftsland Uganda und in den USA, wo die ganze Operation ihren Ausgang nahm.Der Film zeigt, wie ein Netzwerk aus religiösen Gruppen und Politikern, die der evangelikalen Bewegung nahestanden, die Tragödie um Joseph Konys Kindersoldaten benutzten. Ihr Ziel: In Uganda ihr zutiefst fundamentalistisches, evangelikales Gedankengut voranzubringen. Der Film enthüllt außerdem, dass dieses Netzwerk erste Spenden an die NGO "Invisible Children" zahlte. War dieses Video, das so viele Menschen zutiefst berührte und aufrüttelte, letztendlich nichts weiter als eine großangelegte Manipulation? - 65 Minuten - Dokumentation, F 2019 - Regie: Jean-Baptiste Renaud 

Donnerstag, 28.11.2019 - 19:40, Arte
Re: Spiritualität 2.0 - Der Traum vom optimierten Ich

Die Reportage zeigt, was moderne Spiritualität ausmacht und warum so viele Menschen heute Sehnsucht nach einem höheren Sinn im Leben haben. Ein Phänomen, das inzwischen auch ein Milliardenmarkt ist. Der Film begleitet drei Menschen mit ganz unterschiedlichen Haltungen zu diesem Boom, ist mit einer Suchenden unterwegs und beleuchtet, inwiefern ein solcher Prozess sinnstiftend sein kann, beobachtet einen Superstar der Szene bei der Arbeit und begibt sich auf die Spur einer massenhaften Faszination. Doch nicht alle sind von moderner Spiritualität begeistert - auch das erzählt die Reportage und trifft eine Frau, die von ihren Coachings enttäuscht ist. Moderne Spiritualität half Nicole Walk in einer existentiellen Krise, nachdem bei ihr Brustkrebs entdeckt wurde. Eigentlich sei sie ein Verstandesmensch, doch die Krankheit habe ihr den Weg zur Spiritualität geöffnet: "Ich möchte schauen, was meinem Leben einen Sinn außerhalb meines Jobs geben kann. Man hat ja seine klassischen Hobbys, aber da gibt es noch eine Menge mehr, was mein Leben bereichern kann und da, denke ich, kann Life Coaching ideal unterstützen". Auch Dina Hellwig hat einmal daran geglaubt, mithilfe eines Coaches ihr Leben optimieren zu können. Sie investierte Stück für Stück mehr Geld in ein Online-Programm, doch die versprochenen Erfolge blieben aus. Heute ist für sie klar: "Spiritualität und Glauben hat jeder. So etwas darf nicht missbraucht werden, um damit Geld zu verdienen!" Laura Malina Seiler ist der Super-Star der spirituellen Szene in Deutschland. Sie hat mit ihren Lebenstipps auf den sozialen Medien schon Zehntausende unterstützt. Ihr Podcast hat 14 Millionen Downloads, ihre Bücher sind Bestseller. Sie profitiert davon, dass Menschen aus Leere und Kälte einer Leistungsgesellschaft ausbrechen wollen und sich dabei nicht klassischer Religion oder Esoterik zuwenden. - 35 Minuten - Reportagemagazin, D 2019

Donnerstag, 28.11.2019 - 20:15, 3Sat
Hanne

Für Hanne kommt es schon am ersten Tag ihres Ruhestandes faustdick: Bei einer Routineuntersuchung werden Auffälligkeiten in ihrem Blutbild gefunden, die auf Leukämie hinweisen könnten. Ein aufwühlendes Wochenende lang muss die ansonsten so aktive und immer organisierte frühere Vorstandssekretärin auf die Ergebnisse warten. Zwischen panischer Angst vor dem Tod und ungeahnter Lebenslust macht sie dabei alles anders, als sie es sonst tun würde. - 90 Minuten - Drama, D 2018 - Regie: Dominik Graf

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