TV-Tipps - Evangelische Medienzentrale

Evangelische Medienzentrale

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Beispiel zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

AngeboteÜbersicht

Evangelische Medienzentrale Frankfurt

Menümobile menu

TV-Tipps März

Sonntag, 24.03.3019 - 17:30, ARD
Wenn Kinder die Eltern pflegen
Michelle ist 20 Jahre jung und hat gerade ihr Abitur gemacht. Auf Partys Freunde treffen oder Ausgehen musste sie oft verzichten: Seit zehn Jahren kümmert sie sich rund um die Uhr um ihre Mutter, die an Lungenkrebs erkrankt ist. Michelle übernimmt Arbeiten im Haushalt, kocht, wäscht, hilft der Mutter beim An- und Ausziehen. 'Ich bin schon manchmal traurig und denke an meine Freunde, die nicht so viel zu tun haben. Aber ich will ja die Mama nicht im Stich lassen'. Etwa 480.000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren pflegen laut Hochrechnungen in Deutschland ihre Eltern. Oft haben die Kinder keine Wahl, besonders wenn, wie bei Michelle, die Eltern getrennt sind. Ein Pflegeheim können die Kinder von kranken Eltern meistens nicht mit ihrem Gewissen verantworten. Die Pflege verändert oft das Leben der Kinder und die ständige Sorge um die Mutter kann tiefe Wunden hinterlassen. Normalerweise sind die Eltern für ihre Kinder da. Bei Michelle ist das anders. Der Film zeigt den täglichen Balanceakt zwischen Alltag und Pflege und der Sorge, die Mutter im Stich zu lassen. -30 Minuten - Reportage, D 2019

Dienstag, 26.03.2019 - 22:15, ZDF
37 Grad: Guter Hoffnung - Eltern werden in drei Religionen

Drei Paare, drei Religionen und ein alles veränderndes Ereignis: Der Film begleitet ein jüdisches, ein christliches und ein muslimisches Paar bei dem großen Abenteuer, ein Kind zu bekommen. Sei es das Ausrufen des Namens in der Synagoge, das Haarescheren in der muslimischen Gemeinde oder die Taufe durch den evangelischen Pfarrer - den drei Paaren gibt ihr Glaube Kraft und Sicherheit und bereichert die Ankunft neuen Lebens durch diese Rituale. "37°" erzählt von dem Glück, der Vorfreude, aber auch von den Sorgen und den Veränderungen, die diese aufregende Zeit der Schwangerschaft und Geburt begleiten. Die Zuschauer erleben all die Vorbereitungen auf die Zukunft, von der vorerst nur eine vage Vorstellung existiert: der Umzug in die größere Wohnung, das Zusammenschrauben des Babybetts, Gespräche mit der Hebamme, die Namensfindung, die Gebete zu Gott. Dann ist es so weit: die Fahrt ins Krankenhaus, die immer kürzer werdenden Abstände zwischen den Wehen, das gespannte Warten vor dem Geburtszimmer. Die Sängerin Niva (37) und und der Dirigent Omer (46) haben bereits eine kleine Tochter. Gili (4) teilt die Leidenschaft ihrer Eltern für Musik. So laut sie kann, singt sie am Sabbat die hebräischen Lieder. Dass sie inmitten eines sehr arabisch geprägten Stadtteils in Berlin lebt, ist für die jüdische Familie kein Widerspruch. Im Gegenteil: Für Niva ist es ein Glück und Wunder, dass zu den Spielkameraden ihrer Tochter auch palästinensische Kinder gehören. Nun erwartet die Familie mit großer Freude weiteren Zuwachs. Während Niva noch ein bisschen Sorge hat, dass sie wegen des Babys ihrer ersten Tochter nicht mehr genug Aufmerksamkeit schenken kann, steht für Omer fest, dass seine Familie groß werden soll. Voller Stolz steht er eine Woche nach der Geburt seiner zweiten Tochter in der Synagoge und ruft ihren Namen laut heraus. Eine jüdische Tradition, um die Neugeborenen in der Gemeinde willkommen zu heißen. Martha (28), Martin (35) und Mateo (3) packen ihre letzten Sachen in die Kartons. Bald werden sie zu viert sein, und da muss eine größere Wohnung her. Ihr christlicher Glaube gibt ihnen Halt und Sicherheit in dieser Zeit der Veränderung. Dennoch ist gerade bei Martha auch großer Respekt zu spüren. Wird bei der Geburt alles glatt verlaufen? Wie wird ihr erstes Kind Mateo auf das Baby reagieren? Glücklich und erleichtert präsentieren sie ihre Tochter in der Kirche. Nach der Geburt wird Linnea mit einer feierlichen Taufe in die evangelische Gemeinde aufgenommen. Mit einer Wasserwaage misst Ahmed die Liegefläche des Kinderbettchens, das er gerade aufbaut. "Naja, bereit bin ich. Aber ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was man so alles machen muss. Also, wenn sie jetzt um drei Uhr nachts sagt, es geht jetzt los, dann bestell' ich am besten erstmal ein Taxi, oder?" Weam (26) und Ahmed (26) sind schon lange ein Paar, aber sie wirken wie frisch verliebt. Das muslimische Paar erwartet sein erstes Kind. Es ist ein Zeichen ihrer Liebe, aber gleichzeitig kommen Fragen auf: Wird Weam ihr Studium und das Mutterdasein gut miteinander vereinen können? Und was ist mit Ahmed? Was ist mit seinen Träumen und Wünschen? Als die Tochter dann auf der Welt ist, sind die Sorgen und Ängste fürs Erste überstanden. Jetzt gilt es, sie gebührend zu empfangen. Dazu wird mit Familie und Freunden ein großes Fest gefeiert. Dabei werden dem kleinen Mädchen die ersten Haare geschoren und ihr Gewicht in Silber aufgewogen, um es dann einem guten Zweck zu spenden. - 45 Minuten - Dokumentation, D 2019

Mittwoch, 27.03.2019 - 20:15, 3Sat
Vergiftete Flüsse - Die schmutzigen Geheimnisse der Textilindustrie

Der größte Teil der Kleidung der europäischen und amerikanischen Modegiganten wird in China, Bangladesch und Indien hergestellt, in Billiglohnländern, wo Arbeits- und Umweltschutz meist nur auf dem Papier stehen. Die dortige Textilindustrie vergiftet Flüsse und Trinkwasser in ungeheurem Ausmaß. Millionen Menschen leiden an Hautausschlägen, Durchfällen, dem Verlust des Geruchssinns und Krebs. - 45 Minuten - Dokumentation, USA 2017 - Regie: David McIlvride

Mittwoch, 27.03.3019 - 21:00, 3Sat
Die Plastik-Invasion - Coca-Cola und der vermüllte Planet

Im Januar 2018 machte Coca-Cola eine mutige Ankündigung: Bis 2030 verspricht die Marke, die jedes Jahr 120 Milliarden Plastikflaschen verkauft, eine "Welt ohne Verschwendung". In Tansania zeigt sich ein anderes Bild. Dort ersetzt Coca-Cola seit 2013 kontinuierlich Glasflaschen durch Plastikflaschen. Da es noch kein funktionierendes Recyclingsystem gibt, wachsen die Plastikberge ins Unermessliche. - 45 Minuten - Dokumentation, F 2018 - Regie: Sandrine Rigaud

Donnerstag, 28.03.2019 - 22:25, 3Sat
Das weisse Band

Unerklärliche Zwischenfälle erschüttern im Sommer 1913 das Idyll einer kleinen protestantischen Gemeinde im Norden Deutschlands. Zunächst fällt der Dorfarzt vom Pferd und bricht sich dabei fast den Hals. Es ist die Rede von einem über den Weg gespannten Stolperdraht, der jedoch nicht mehr auffindbar ist. Danach stirbt die Frau eines Kleinbauern bei einem vermeidbaren Arbeitsunfall im Sägewerk. Schuld am fahrlässigen Umgang mit Sicherheitsvorkehrungen ist offenbar der adlige Gutsherr. Kurz darauf wird dessen kleiner Sohn schwer misshandelt, und die Scheune seines Hofs geht in Flammen auf. Ein Racheakt? Nachdem auch der Säugling des Gutsverwalters nur knapp einem rätselhaften Tötungsversuch entgangen ist und der behinderte Sohn der Hebamme halb totgeschlagen wurde, zieht man die Polizei hinzu. Doch die Ermittler kehren unverrichteter Dinge wieder in die Stadt zurück. Das Böse ist unfassbar - und doch lebt es mitten unter den Menschen, ist Teil ihrer Gemeinschaft. Der junge, idealistische Dorflehrer kommt den schockierenden Zusammenhängen schließlich auf die Spur. Doch ihm fehlen die Worte. Rückblickend, als alter Mann, klärt er Jahrzehnte später die mysteriösen Ereignisse auf. Das unter anderem mit der „Goldenen Palme“ ausgezeichnete Historiendrama fängt mit seinen atemberaubenden Schwarz-Weiß-Bildern die Stimmung vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein. Mit eisiger Präzision zeigt der Regisseur von „Caché - Versteckt“ und „Funny Games“, wie die Stützen der Gesellschaft zusammenbrechen: ein Baron, der keine Souveränität mehr ausstrahlt, ein Arzt, der seine Tochter missbraucht, und ein Pfarrer, der die Seelen seiner Kinder mit protestantischen Dogmen vergiftet. - 135 Minuten - Drama, F, A, D, I 2009 - Regie: Michael Haneke - FSK: 12

Diesen Film können Sie im Medienportal unter: www.medienzentralen.de/medium213/Das-weisse-Band ausleihen.

Samstag, 30.03.2019 - 17:35, ZDF
plan b: Weniger Arbeit - gleicher Lohn - Ideen für die Jobs der Zukunft

Weniger arbeiten und trotzdem das Gleiche verdienen? Das ist der Traum vieler Menschen, die 38 oder mehr Stunden wöchentlich zur Arbeit gehen. Aber können Unternehmen rentabel wirtschaften und trotzdem auf den Wunsch der Mitarbeiter nach mehr freier Zeit bei gleichem Lohn eingehen? Die Reportage zeigt Unternehmen in Schweden und Deutschland, die erfolgreich neue Arbeitszeitmodelle ausprobieren. - 30 Minuten - Dokureihe, D 2019 

Diese Seite:Download PDFDrucken

to top