TV-Tipps - Evangelische Medienzentrale

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TV-Tipps Dezember

Freitag, 14.12.2018 - 19:40, Arte
Re: Mama auf Entzug - Fürs Kind raus aus der Sucht
Antje hat einen Traum: für ihre beiden Töchter "endlich eine ganz normale Mama" zu sein. Seit Jahren ist die zweifache Mutter abhängig von Crystal. Doch sie kämpft gegen die Sucht an. Denn sie droht, ihre Kinder zu verlieren.Ihre letzte Chance ist ein Projekt des Uniklinikums Dresden. Ärzte und Therapeuten versuchen dort, Schwangeren und Müttern aus der Crystal-Sucht zu helfen, damit sie ihre Kinder behalten können. Vor vier Monaten hatte sich Antje bei "Mama denk an mich" angemeldet. Für ihre Kinder. Doch dann wurde sie rückfällig.Die Klinik kam dahinter, ein Drogentest überführte sie. Crystal ist in ihrem Umfeld in Sachsen weit verbreitet und leicht verfügbar. Dazu noch günstig. Von Sachsen ist es nur ein Katzensprung ins Nachbarland Tschechien, wo direkt hinter der Grenze Crystal in großen Mengen produziert und nach Deutschland geschmuggelt wird. Zum Beispiel von Susanne. Sie dealt seit Jahren mit Crystal Meth. Einmal in der Woche fährt sie mit dem Zug nach Tschechien. Auf einem Markt gibt es die Droge an fast jedem Stand unter dem Ladentisch zu kaufen. Susanne schmuggelt sie im Körper über die Grenze. Erwischt wurde sie bisher nicht. Doch die Polizei schläft nicht und versucht den immer neuen Tricks der Dealer auf die Spur zu kommen.Antje darf noch einmal einen Therapie-Versuch bei "Mama denk an mich" starten. Schafft sie es wieder nicht, drohen ihr harte Konsequenzen: Das Jugendamt könnte ihre Töchter in die Obhut einer Pflegefamilie geben. Antje will durchhalten. Gelingt ihr dieses Mal der Absprung von der gefährlichen Droge? - 35 Minuten - Reportagemagazin, D 2018


Samstag, 15.12.2018 - 11:30, ARD
Quarks: Letzte Hilfe - Was wir übers Sterben wissen

Der Sterbeprozess eines Menschen verläuft je nach Ursache in verschiedenen Geschwindigkeiten ab. Die Autoren dieses Magazin wollten von Medizinern wissen, was in einem sterbenden Körper vor sich geht. Sie versuchten auch herauszufinden, was Angehörige machen können, um einem sterbenden Familienmitglied die Angst vor dem Tod zu nehmen. Zudem berichten Neurowissenschaftler über Nahtoderfahrungen. - 30 Minuten - Magazin, D 2018

Sonntag, 16.12.2018 - 18:00, ZDF
ZDF.reportage: Kein Geld für'n Supermarkt - Der schwere Gang zur Tafel

Fast 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland auf Lebensmittelspenden angewiesen. Arme, Alte, Männer, Frauen, Kinder holen sich regelmäßig Essen bei der Tafel ab, um satt zu werden. Bedürftige bekommen dort Lebensmittel kostenlos - oder für wenige Euro. Auch Rentnerin Bärbel Kappus war lange auf die Tafel angewiesen. 700 Euro Rente waren einfach zu wenig, um monatlich über die Runden zu kommen. Zwischenzeitlich schlug sie sich mit Putz-Jobs durch und hat sich mit dem Thema Armut im Alter intensiv beschäftigt. Mittlerweile hilft sie anderen Bedürftigen bei Problemen und rechtlichen Fragen. Bremerhaven gilt als eine der ärmsten Städte Deutschlands. 11 000 Kunden zählt die Tafel dort. Ihr Chef Reiner Giese versucht mit entspannter norddeutscher Gelassenheit, sich von den vielen Problemen nicht entmutigen zu lassen und unterstützt, wo es geht. Deutschlandweit werden etwa 1,5 Millionen Tafelkunden von etwa 60 000 ehrenamtlichen Mitarbeitern in mehr als 2000 Läden und Ausgabestellen versorgt. Aber spätestens, seit die Essener Tafel zeitweise keine Ausländer mehr aufnahm und in Bremerhaven gegen Tafelmitarbeiter wegen Unterschlagung ermittelt wurde, wird auch Kritik an der Tafel lauter. Die Tafeln seien weder sozial noch nachhaltig, sagt Soziologe Prof. Dr. Stefan Selke. Der Staat werde durch sie aus seiner sozialen Verantwortung gelassen. Wie gehen die Tafeln mit solchem Gegenwind um? Wie sieht ihr Konzept für die nächsten Jahre aus? Die "ZDF.reportage" befragt Tafel-Mitarbeiter und ihre Kunden in West und Ost, in der Stadt und auf dem Land. - 30 Minuten - Reportagereihe, D 2018

Montag, 17.12.2018 - 20:15, 3Sat
Reise zu neuen Horizonten - Mit Alexander Gerst ins All

Alexander Gerst ist bei seinem zweiten Besuch im All der erste deutsche Kommandant der Internationalen Raumstation ISS. Der Film begleitet das zweijährige Training und die aufregenden Monate der Mission "Horizons". Die Experimente auf der ISS liefern Erkenntnisse, um weiter ins All vordringen zu können. Der Mond, und nach ihm der Mars, rücken für die Menschheit in greifbare Nähe. - 105 Minuten - Dokumentation, D 2018

Samstag, 22.12.2018 - 21:45, ARD
Wir sind die Neuen

Im Herzen jung, aber allein und nichts auf der hohen Kante, das bringt Anne, Johannes und Eddi auf die super Idee: Aktivieren wir doch unsere alte Studenten-WG. Frohgemut ziehen die drei Freunde in ein Mietshaus, direkt unter eine Studenten-WG von heute. Der Gedanke ist reizvoll - die eigenen Studentenzeiten wieder aufleben lassen, mit viel Wein, nächtlichen Debatten und lauter Musik. Doch die Realität sieht anders aus. Das Trio landet geradewegs in der Neuzeit. Dort erklärt eine lerngestresste Jugend den über 60-Jährigen, wo's langgeht: Für etwaige Alten-Hilfe hätten sie keine Kapazitäten, Lärm sei ein No-Go, und überhaupt wären die Neuen mit Flurputzen dran. Keineswegs eingeschüchtert von dieser Ansage, versuchen die Drei, sich selbst erst mal zusammenzuraufen. Anne, die Biologin, die früher keine Umwelt-Demo ausließ, kommt mit dem Tempo der neuen Zeit nicht klar, mag den rasanten Wandel nicht. Eddi, der Feger von einst, kämpft mit seiner Gesundheit. Und Johannes, der sich als Rechtsanwalt mit Vorliebe um Mandanten kümmerte, die sich keinen Rechtsanwalt leisten konnten, ist irgendwo in den letzten 30 Jahren stehen geblieben. Doch dann bricht die WG der Jungen unter dem Lernstress zusammen. Mit Thorstens Bandscheiben-Vorfall gerät das Räderwerk aus Lernen, Pizza-Service und null Freizeit aus den Fugen. Und die Jugend braucht die Hilfe der Oldies. Johannes versucht, der völlig überforderten Katharina den Weg fürs Jura-Examen zu weisen, Anne kümmert sich um Thorstens Rücken und Eddi lässt die vor Liebeskummer zerrissene Barbara an seinem reichen Schatz an Beziehungserfahrungen teilhaben: Die Jugend entdeckt, dass die Erfahrungen und Werte der Alten nicht ganz von gestern sind, die Generation 60+ kommt in der Gegenwart an und erhält neue Impulse für die Zukunft. Eine "Win-Win-Situation" eben. "Wir sind die Neuen" ist ein Filmspaß für alle Generationen - genau beobachtet, satirisch auf die Spitze getrieben, die "Macken" der Jugend wie der Alten entlarvend. - 90 Minuten - Komödie, D 2014 - Regie: Ralf Westhoff
Diesen Film können Sie unter www.medienzentralen.de/medium33693/Wir-sind-die-Neuen im Medienportal ausleihen.

Sonntag, 23.12.2018 - 09:30, ZDF
Evangelischer Gottesdienst - Der Weihnachtseffekt

Wie überall, bereiten sich die Menschen auch in Osterwieck auf das nahe Christfest vor. Dabei spüren sie: Noch bevor das Fest begonnen hat, hinterlässt Weihnachten bereits seine Wirkungen. Es gibt ihn, den Weihnachtseffekt, wenn die Bläser in der Vorweihnachtszeit im Altenheim musizieren und ihnen dabei selbst das Herz warm wird. Oder wenn die Leiterinnen der Krippenspielgruppe erleben, wie sich die Kinder mit Feuereifer in die Proben stürzen. Von leuchtenden Augen und warmen Herzen handelt der Gottesdienst, den verschiedene Gemeindegruppen mit ihrem Pfarrer Stephan Eichner vorbereitet haben. Mit dabei sind die Kantorei Osterwieck unter Leitung von Kirsten Eichner und ein Bläserchor unter der Leitung von Frank Plewka. - 45 Minuten - Fernsehgottesdienst, D 2018

Dienstag, 25.12.2018 - 12:35, 3Sat
Terra X: Bibelrätsel - Die Karriere Gottes

Hat Gott eine Geschichte? Kann man seine "Karriere" zum einzigen und allmächtigen Gott für Juden, Christen und Muslime nachzeichnen? Die Ausgangsfragen erscheinen nur auf den ersten Blick provokant. Tatsächlich hat Jahwe - so nennt sich der Gott der Bibel selbst - greifbare Spuren hinterlassen. Präsentiert von der Theologin Margot Käßmann, geht der Film diesen Spuren nach. Da ist zunächst einmal der Name selbst. Die bislang älteste Erwähnung Jahwes außerhalb der Bibel findet sich in Soleb im heutigen Sudan. Pharao Amenophis III. hatte dort im 14. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung an einem Tempel eine Liste der Regionen und Völker anbringen lassen, die unter seiner Herrschaft standen. Die Hieroglyphen sprechen von einem Land der Schasu namens Jahwe und legen den Schluss nahe, dass die Geschichte des biblischen Gottes vor 3400 Jahren mit dem Volk der Schasu begann, die als Wanderarbeiter und Viehhirten den Vorderen Orient durchstreiften. Weitere Hinweise liefert die Bibel selbst: Im Buch Exodus bringt sie an mehreren Stellen die Auftritte Gottes mit vulkanischen Erscheinungen in Verbindung: das Bild vom brennenden Dornbusch etwa, oder die Rauch- und die Feuersäulen, die das Volk Israel bei seinen Wanderungen leiten. Professor Hans-Ulrich Schmincke, einer der renommiertesten deutschen Vulkanologen, identifiziert die Bibelzitate als Beschreibung vulkanischer Aktivitäten. Der Wissenschaftler hat auch die Gebiete östlich des Roten Meeres im heutigen Saudi-Arabien bereist, die bis heute tektonisch instabil und vulkanisch aktiv sind. Ist dort die Herkunft des biblischen Gottes zu suchen? Jahwe beginnt seinen Siegeszug als Schutzgott eines kleinen Nomadenvolkes. Mit vulkanischer Macht ausgestattet, entwickelt er sich zu einem mächtigen Kriegsgott. Eine Eigenschaft, die ihn um das Jahr 1000 vor Christus auch zum göttlichen Begleiter Davids werden lässt. Der Hirtensohn aus Hebron muss auf seinem Weg zum König Israels mehr als einen Kampf bestehen. Am Ende dieser Episode ist Jahwe zum Nationalgott aufgestiegen, wie archäologische Funde in der ganzen Region belegen. Alleinherrscher ist er aber da noch keineswegs. Er muss sich Aufgaben und Macht teilen, unter anderem mit Aschera, der Frau an seiner Seite. Wie sich die Alleinverehrung Jahwes schließlich durchsetzt, ist auch kein unlösbares Rätsel der Bibel. Laut Professor Dr. Bernhard Lang, Bibelwissenschaftler und Spezialist für das Alte Testament, ist die Konzentration auf den Kriegs- und Nationalgott Jahwe eine notwendige Folge der ständigen militärischen Bedrohung Israels im 8. Jahrhundert vor Christus. Dass Gott dann aber ebenso wie sein Volk Israel den Untergang des Königreiches und das Exil in Babylonien im 6. Jahrhundert vor Christus übersteht, grenzt an ein Wunder. Ein Erfolgsgeheimnis ist dabei in der Anpassungsfähigkeit eines Gottes zu sehen, der auch ohne Tempel und Statuen auszukommen versteht. In der Form von Heiligen Schriften kann Jahwe auch nach der Katastrophe seine Verehrer in aller Welt und durch die Zeiten hindurch begleiten. Seine Wandelbarkeit macht schließlich auch die christliche Umdeutung des biblischen Gottes zu einem Universalgott für alle Völker möglich. - 40 Minuten - Dokureihe, D 2012

Diesen Film können Sie unter www.medienzentralen.de/medium11181/Die-Karriere-Gottes im Medienportal ausleihen.

Dienstag, 25.12.2018 - 13:15, 3Sat
Terra X: Bibelrätsel - Die Macht der Zehn Gebote

"Bibelrätsel" geht der Frage nach, warum die Zehn Gebote - als einzige Gesetzessammlung aus der Zeit des Alten Orients - bis heute Bestand haben. Begleitet von Margot Käßmann, befasst sich die filmische Recherche mit der Erfolgsgeschichte der Zehn Gebote, die sich bis in die Formulierungen moderner Rechtsordnungen hinein verfolgen lassen. Sie gelten als Kern des Paktes zwischen dem Gott der Bibel und seinem auserwählten Volk: die Zehn Gebote. Das Alte Testament berichtet, Gott selbst habe sie auf zwei Steintafeln geschrieben, nachdem er sein Volk aus der ägyptischen Gefangenschaft befreit hat. In einer tragbaren Kiste, der Bundeslade, sollen die Gesetzestafeln auf dem Weg ins Gelobte Land mitgeführt worden sein, bis sie schließlich im Tempel von Jerusalem einen festen Platz erhielten. Für das Geschehen, das die Bibel schildert, gibt es nach dem renommierten Archäologen Prof. Israel Finkelstein keine überzeugenden Belege. Mehr noch: Mit der Zerstörung des Tempels durch die Babylonier im Jahre 586 vor Christus verschwinden auch die Gesetzestafeln spurlos. Trotzdem geht die Geschichte der Zehn Gebote damit nicht zu Ende. Im Gegenteil. Ob in den Paragraphen der Menschenrechtskonvention oder in den Verfassungen vieler Länder - die Regeln der Zehn Gebote gelten heute mehr denn je. Wie ist diese ungeheure Wirkungsgeschichte zu erklären? Die Frage nach der Macht der Zehn Gebote führt in das 5. Jahrhundert vor Christus. Damals fand in Jerusalem eine Bearbeitung der Heiligen Schriften statt, bei der auch eine Kurzfassung des biblischen Gesetzeskanons entstand, der insgesamt 613 Gebote umfasste. Thomas Römer, Professor für Biblische Wissenschaften, sieht in der Beschränkung auf lediglich zehn Gebote den Versuch, ein Regelwerk für jedermann zu verfassen, das sich an den Fingern von zwei Händen abzählen ließ. Aber die Kürze ist nicht der einzige Grund für den Fortbestand der göttlichen Gebote. Als die Bibelredakteure die Regeln formulierten, hatte das Königreich Israel längst seine Unabhängigkeit verloren. Das auserwählte Volk musste sich auf ein Leben unter fremder Herrschaft einstellen. Es war nur folgerichtig, die Zehn Gebote von der Existenz eines Herrscherhauses abzukoppeln und Gott selbst als Autor auszugeben. Mit den Zehn Geboten schufen sich die Israeliten ein paralleles Rechtssystem: göttliche Gesetze, auf die sie sich, auch in der Behauptung ihrer Rechte gegenüber ständiger Fremdherrscher, immer berufen konnten. Die Zehn Gebote wurden zu einem Gesetz über dem Gesetz, so unverrückbar und ewig, dass sie die Jahrtausende wortwörtlich und gänzlich unverändert überdauert haben, wie ein experimenteller Vergleich am Ende des Films ergibt. - 45 Minuten - Dokureihe, D 2012

Diesen Film können Sie unter www.medienzentralen.de/medium11180/Die-Macht-der-Zehn-Gebote im Medienportal ausleihen.

Mittwoch, 26.12.2018 - 18:15, ZDF
Himmel, Herz und Hindernisse - Eine Pfarrerin packt an

Die Dokumentation zeigt das Leben und die Arbeit einer Pfarrerin in ihrer Gemeinde. Längst ist Kirche nichts mehr Selbstverständliches, und die Herausforderungen sind groß. Über einige Monate begleitet ein Fernsehteam die Pfarrerin Irmela Büttner und ihre Gemeinde im hessischen Bieber nahe Offenbach am Main. Der Film zeigt, ob Gemeinschaft tatsächlich funktioniert und was sie für Menschen bedeutet. Seit über zwei Jahren managt Irmela Büttner ihre erste Pfarrstelle. Aus dem Norden Deutschlands gelangte sie in die kleine, evangelische Gemeinde im hessischen Bieber. Die 34-jährige Pfarrerin geht auf in ihrer Arbeit. Doch, wo zuvor drei Pfarrstellen besetzt wurden, gibt es heute nur noch eineinhalb. Irmela Büttner möchte ihrem Anspruch, für alle in ihrer Gemeinde da zu sein, gerecht werden. Was sie anpackt, macht sie mit Herzblut. Ihren Mann sieht sie unter der Woche nur zwischen Tür und Angel; es bleibt das Frühstück am Samstag, das dem Paar heilig ist - wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt. Ohne die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter könnte es, wie in den meisten Gemeinden, auch in Bieber viele Angebote gar nicht geben. Der 27-jährige Dirk Weikum ist Kirchenvorstand und Jugendleiter. Mit ihm können die Jugendlichen kochen, Fußball spielen, tanzen, aber sich auch über ernste Fragen austauschen. Über den Glauben, den Tod, den Zweifel an Gott und der Welt. Viel Zeit investiert er in diese "schöne Aufgabe", ohne Bezahlung. Sein Lohn: Gemeinschaft und Zusammenhalt. Von diesem Gemeinschaftsgefühl schwärmt auch Küsterin Heidi Bonifer. Nicht nur ihre Arbeit macht sie leidenschaftlich gern, auch im Bieberer Chor singt sie gern. Die Gemeinde ist für sie wie eine Familie. Sie selbst musste ihre Kindheit im Heim zubringen. Umso mehr weiß sie zu schätzen, was es bedeutet, füreinander da zu sein. Vielleicht wurde ihr deshalb ein Hobby zur Leidenschaft. Sie pflegt kranke Nymphensittiche gesund und schenkt den Vögeln einen Altersruhesitz. Günter Weinknecht ist ein waschechter Bieberer, Zeit seines Lebens mit der Gemeinde verbunden. Regelmäßig nimmt er am überwiegend von Damen besuchten Seniorentreff "Spätlese" teil. Männer sterben einfach früher. Über das eigene Alter und den Tod nachzudenken, scheut sich Günter Weinknecht nicht. Über die Kürzungen von Pfarrstellen ärgert er sich. Pfarrerin Irmela Büttner hat kaum Zeit, und deswegen müssen die Senioren meist auf ihre Anwesenheit verzichten. Ein Geflecht aus persönlichen und alltäglichen Geschichten macht sichtbar, was den Zusammenhalt einer christlichen Gemeinschaft ausmacht und was Gemeindearbeit heute bedeutet. Wie gelingt es, in Zeiten, in denen die Mitgliederzahlen in den Kirchen rückläufig sind, das Interesse an Glaubensfragen wachzuhalten? Engagement mit Herz ist ein Weg. - 43 Minuten - Dokumentation, D 2018

Mittwoch, 26.12.2018 - 23:25, ARD
Philomena

Als junge Frau in Irland ungewollt schwanger, wurde Philomena Lee einst ihr Sohn weggenommen und zur Adoption freigegeben. Erst 50 Jahre später entschließt sich die inzwischen fast 70-Jährige, nach ihrem Kind zu suchen. Dabei bittet die gläubige Katholikin ausgerechnet den zynischen Journalisten Martin Sixsmith, der aus ihrer schmerzhaften Geschichte eine Zeitungsstory machen will, um Hilfe. - 90 Minuten - Drama, GB, USA, F 2013 - Regie: Stephen Frears

Diesen Film können Sie unter: www.medienzentralen.de/medium28194/Philomena im Medienportal ausleihen.

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