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Evangelische Medienzentrale Frankfurt

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Film und Gespräch im Januar

Filmmuseum Frankfurt

Freitag, 25.01. um 22:30 Uhr
Vorgestellt von: Stephan Ahrens
Nach dem Film: Austauschen und trinken

THE GOOD WOMAN OF BANGKOK
Australien / Großbritannien 1991. R: Dennis O’Rourke. D: Yagwalak Chonchanakun. 82 Min. 35mm. OmU
Dennis O’Rourkes THE GOOD WOMAN OF BANGKOK ist einer der am heftigsten diskutierten Filme der 1990er Jahre. Und noch heute bietet die „dokumentarische Fiktion“ Stoff für Debatten um filmische Repräsentation, „Orientalismus“ und ethische Verpflichtungen des Dokumentarfilms. O’Rourke traf in Bangkok - „the Mecca for Western men with fantasies of exotic sex and love without pain“ - auf die Sexarbeiterin Aoi. Ihre Geschichte erzählt der Film, aber auch die übergriffigen Versuche des australischen Filmemachers, sie zu retten.

Sonntag, 27.01. um 20:15 Uhr
Nach dem Film spricht Rudolf Worschech (epd film) mit Anca Miruna Lazarescu.


GLÜCK IST WAS FÜR WEICHEIER
Deutschland 2018. R: Anca Miruna Lazarescu, D: Emilia Bernsdorf, Ella Frey, Martin Wuttke. 95 Min. DCP
Stefan Gabriel ist Bademeister und stets darum bemüht, das Leben positiv zu sehen. Während er versucht, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und sich als Sterbebegleiter engagiert, kämpfen seine beiden jugendlichen Töchter Jessica und Sabrina mit ihren ganz eigenen Problemen: Jessica wird oft für einen Jungen gehalten und muss ständig gegen ihre vielen Ticks ankämpfen. Sie würde gerne mit ihrer hübschen Schwester tauschen, die trotz schwerer Krankheit ihr Leben scheinbar voll im Griff hat. Je mehr sich Sabrinas gesundheitlicher Zustand verschlechtert, desto schlimmer werden auch Jessicas Ticks. Ein Plan muss her, und zwar schnell.

Dienstag, 29.01. um 20:15 Uhr
Vor dem Film spricht Hans-Peter Reichmann (Kurator, Deutsches Filminstiut & Filmmuseum) mit Kostümbildnerin Monika Jacobs 

DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS
BRD 1982. R: Rainer Werner Fassbinder. D: Rosel Zech, Hilmar Thate, Cornelia Froboess, Annemarie Düringer. 104 Min. 35mm
Fassbinders vorletzter Film schloss – nach DIE EHE DER MARIA BRAUN und LOLA – die 50er-Jahre-Trilogie des Regisseurs ab. In diesem Film lernt ein Sportreporter einen ehemaligen Ufa-Star kennen. Er findet allmählich heraus, dass die verängstigte Frau morphiumabhängig ist und unter dem Bann ihrer Ärztin steht. Vorbild für die Rolle des Stars war die Schauspielerin Sybille Schmitz. Nicht nur durch inhaltliche Bezüge, sondern auch visuell lehnen sich Fassbinder und der Kameramann Xaver Schwarzenberger an den Stil der Ufa-Schicksalsmelodramen der Nazizeit an und inszenieren eine dichte Bildwelt aus Schwarz und Weiß.

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Die Filmshow

Wöchentlich - neu und online. 

Mit Pfarrer Christian Engels,
Leiter des Filmkulturellen Zentrums im Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik.

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