Kinoprogramm - Evangelische Medienzentrale

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Evangelische Medienzentrale Frankfurt

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Film und Gespräch im Juni und Juli

Filmmuseum Frankfurt

Freitag, 22.06. um 22:30 Uhr
Vorgestellt von: Carolin Weidner
Nach dem Film: Austauschen und trinken

THE DAMNED (GÖTTERDÄMMERUNG) Die Verdammten
Italien/BRD 1969.R: Luchino Visconti. D: Dirk Bogarde, Ingrid Thulin, Helmut Griem, Helmut Berger. 156 Min. 35mm. engl. OF
Deutschland 1933: Kurz nach dem Reichstagsbrand wird der Großindustrielle Joachim von Essenbeck ermordet. Die Hinterbliebenen versuchen schon bald, die Situation für sich zu nutzen – teils aus ideologischer Überzeugung, teils aus reinem Opportunismus. THE DAMNED ist ein äußerst kontrovers diskutierter Film Viscontis. Er erzählt die Geschichte des Niedergangs einer Industriellenfamilie und deren Handlungen in der Nazizeit melodramatischopernhaft und zieht dabei deutliche Parallelen zur Familie Krupp.

Samstag, 23.06. um 15:00 Uhr
Zu Gast: Die AphaSingers und die Regisseur/innen


Filmpremiere
OHNE WORTE

Deutschland 2018. R: Jonathan Brauer, Ronja Hemm, Tim Lunkenheimer, Lisa Mausbach, Kevin Sliwinski, Tim Zerban. Betreut von Harald Pulch. Dokumentarfilm. 32 Min. Digital
Aphasien sind Sprachstörungen, die nach Hirnverletzungen, wie zum Beispiel einem Schlaganfall, auftreten können und die häufig sehr folgenreich für das Leben der Betroffenen und Ihrer Angehörigen sind. Der Film begleitet drei Personen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die mit Aphasien unterschiedlichen Grades leben. Sie alle kämpfen um Normalität und haben Wege gefunden, mit anderen Geselligkeit, Spaß und Solidarität zu erleben. Jochen Redecker hat die Selbsthilfegruppe Frankfurt am Main geleitet und hatte die Idee, einen Chor der Aphasiker zu gründen. Gemeinsam mit seiner Frau Romy Steinberg als Chorleiterin proben die AphaSingers einmal im Monat.

Donnerstag, 05.07. um 18:00 Uhr
Zu Gast: Florian Opitz (angefragt)


SYSTEM ERROR
Deutschland 2018. R: Florian Opitz - Dokumentarfilm. 95 Min. DCP
Florian Opitz, vor allem bekannt durch SPEED – AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT (DE 2014), widmet sich in SYSTEM ERROR der Widerständigkeit des Kapitalismus in Zeiten anhaltender Krisen. Zu Wort kommen dabei sowohl Enthusiasten des Neoliberalismus, wie der Hedgefond-Manager und ehemalige Trump-Berater Anthony Scaramucci, als auch dessen Kritiker, so beispielweise der Ökonom Tim Jackson. Immer wieder stellt Opitz auch Zitate von Karl Marx in den filmischen Raum. Der Film spürt den Fehlern im System nach und stellt die Frage nach dessen Zusammenbruch.

Dienstag, 10.07. um 20:30 Uhr
Einführung: Johannes Röß (Institut für Sozialforschung)


NACHRICHTEN AUS DER IDEOLOGISCHEN ANTIKE: MARX – EISENSTEIN – DAS KAPITAL
Deutschland 2009. R: Alexander Kluge - Dokumentarfilm. 83 Min. Digital. OmeU
Im Jahr 1927 fasst der sowjetische Regisseur Sergej Eisenstein einen geradezu wahnwitzigen Entschluss: Er möchte nicht weniger als Marx' Das Kapital mit literarischen Techniken von James Joyce verbinden und verfilmen. Mehr als 80 Jahre später blickt Alexander Kluge auf dieses monumentale Projekt mit einem gleichermaßen ausschweifenden Werk zurück: Im fast zehnstündigen NACHRICHTEN AUS DER IDEOLOGISCHEN ANTIKE kommentiert der Filmemacher Eisensteins Überlegungen, lässt Expert/innen zu Wort kommen und kreist mit filmischen Miniaturen um Marx‘ Theorien. Zu sehen ist die 83-minütige, vom Regisseur autorisierte Kinofassung.

Donnerstag, 12.07. um 20:15 Uhr
Filmkritischer Kommentar: Karsten Visarius
Psychoanalytischer Kommentar: Soheila Kiani-Dorff


eXistenZ
CA/GB 1999. R: David Cronenberg. D: Jennifer Jason Leigh, Jude Law, Willem Dafoe. 97 Min. 35mm. OmU
Die Game-Designerin Allegra Geller erfindet ein Spiel, dessen Teilnehmer über einen sogenannten Bioport zu ihrem Nervensystem mit einer virtuellen Welt verbunden sind. Nach einem Anschlag auf ihr Leben und die Spielkonsole flieht Allegra gemeinsam mit ihrem Leibwächter vor ihren fanatischen Gegnern in die Spielwelt. Ein brillant gespielter Cyber-Thriller und zugleich ein vergnüglich-ironisches Spiel zwischen Sein und Schein, das die Ästhetik und Vorstellungswelten eines Computerspiels weiterspinnt.

Dienstag, 17.07. um 20:15 Uhr
Nach dem Film spricht Ulrich Sonnenschein (epd film) mit Lisa Miller

LANDRAUSCHEN
Deutschland 2018. R: Lisa Miller - D: Kathrin Wolf, Nadine Sauter, Heidi Walcher. 102 Min. DCP
Toni ist Ende 20, hat zwei Hochschulabschlüsse in der Tasche, doch ohne Geld und erfüllenden Job befindet sie sich mitten in einer Sinnkrise. Eine Erbschaftsangelegenheit dient als willkommener Anlass, das wilde Stadtleben hinter sich zu lassen und wieder in das Dorf zurückzukehren, dessen Enge sie damals entflohen ist. Doch der Neuanfang geht gründlich schief, sowohl bei der Lokalzeitung als auch zu Hause bei ihren aufdringlichen Eltern. Erst durch die lebenslustige Rosa erscheint die alte Heimat auf einmal in neuem Licht. Doch die beiden jungen Frauen sind ungleicher, als sie es wahrhaben wollen.

Mittwoch, 25.07. um 20:30 Uhr
Einführung: Robert Vogel (Rasender Weltraum-Reporter)


2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen
USA 1984. R: Peter Hyams. D: Roy Scheider, John Lithgow, Helen Mirren. 114 Min. 35mm. OF
Sowohl Arthur C. Clarke, der Autor der literarischen Vorlage, als auch Peter Hyams, der Autor (sowie Kameramann und Regisseur) der Verfilmung, konzipierten ihre Werke als direkte Fortsetzung von 2001: A SPACE ODYSSEY. Im Jahre 2010 macht sich ein Raumschiff mit russischen und amerikanischen Astronauten an Bord auf den Weg Richtung Jupiter, um herauszufinden, was neun Jahre zuvor bei der Mission der „Discovery“ schief gelaufen ist. 2010 beantwortet keine der wirklichen Fragen, die 2001 stellt, und ist viel weniger mystisch, kommt dafür aber im Gewand einer klassischen, technisch kompetenten Space Opera daher.

Dienstag, 31.07. um 18:00 Uhr
Zu Gast: Fritz Diessl-Curzon, Dr. Rosemarie Killius (Deutsches Filminstitut)


NORA
Deutschland 1943. R: Harald Braun - D: Luise Ullrich, Viktor Staal, Gustav Diessl. 101 Min. 35mm
Nora, die lebenslustige Frau eines Bankdirektors, wird erpresst. Schließlich muss sie sich vor ihrem Mann erklären, und die Ehe gerät in die Krise. Diessl spielt den Freund der Familie, der die verzwickte Situation erkennt.
Die Filmwelt schrieb 1944 über die Ibsen-Verfilmung: „Der Blick des Zuschauers wird besonders gelenkt durch die Kunst von Gustav Diessl. Er spielt die am stärksten konturierte Gestalt, neben Nora.“

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