Kinoprogramm - Evangelische Medienzentrale

Evangelische Medienzentrale

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Evangelische Medienzentrale Frankfurt

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Film und Gespräch im Mai

Filmmuseum Frankfurt

Freitag, 18.05. um 22:30 Uhr
Vorgestellt von: Björn Schmitt
Nach dem Film: Austauschen und trinken

DEMONLOVER
FR 2002. R: Olivier Assayas. D: Connie Nielsen, Chloë Sevigny, Charles Berling. 129 Min. 35mm. OmeU
Bei der Übernahme einer Produktionsfirma, die sich auf pornographische 3D-Mangas spezialisiert, gerät die zielstrebige Geschäftsfrau Diane bald schon zwischen die Fronten. Den Interessen ihres Arbeitgebers steht ein weiteres Unternehmen im Weg, das aggressiv in den Markt zu drängen versucht. Für das reibungslose Geschäft mit Kapital und Körper findet Assayas in DEMONLOVER fließende, hypnotische Bilder, die nach und nach die entmenschlichende Seite des transnationalen Wettbewerbs zeigen.

Mittwoch, 23.05. um 18:00 Uhr
Zu Gast: Helena Ignez

A MOÇA DO CA LENDÁRIO My Calendar Girl

Brasilien 2017. R: Helena Ignez - D: André Guerreiro Lopes, Djin Sganzerla. 86 Min. DCP. OmeU
Der 40-jährige Inácio hat einen Gelegenheitsjob in einer Werkstatt und träumt dort von der jungen Frau aus dem Wandkalender. Traum und Realität beginnen sich zu vermischen. Helena Ignez‘ Langfilm-Adaption eines Drehbuchs von Rogério Sganzerla aus den 1980er-Jahren.

Mittwoch, 23.05. um 20:50 Uhr
Zu Gast: Helena Ignez

COPACA BANA MON AMOUR

Brasilien 1970. R: Rogério Sganzerla - D: Helena Ignez, Otoniel Serra, Paulo Vilaça. 85 Min. DCP. OmeU
Rio de Janeiro: Eine Prostituierte (Helena Ignez), ihr schwuler Bruder und die Mutter, die sie von ihrer vermeintlichen Besessenheit heilen will. Ein radikales Experiment aus der Belair-Produktion, mit geringen Mitteln in CinemaScope gedreht.

Donnerstag, 24.05.um 20:15 Uhr
Filmkritischer Kommentar: Urs Spörri
Psychoanalytischer Kommentar: Ingeborg Goebel-Ahnert

PHOENIX

Deutschland 2014. R: Christian Petzold, D: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Nina Kunzendorf. 98 Min. DCP
Mit entstelltem Gesicht wird Nelly im Juni 1945 als Überlebende aus dem Konzentrationslager Auschwitz nach Berlin gebracht. Dort unterzieht sie sich einer Operation, sieht jedoch nur noch entfernt so aus wie früher. Nelly sucht und findet ihren Mann Johnny, der sie möglicherweise an die Nazis verraten hat. Dieser erkennt sie nicht wieder, schlägt ihr aber vor, sie als seine tot geglaubte Frau auszugeben, um an deren Vermögen zu kommen. Christian Petzold erzählt in seinem subtilen Drama vom vergeblichen Versuch, in ein altes Leben zurückzukehren, von der Ohnmacht der Opfer und von der verdrängten Schuld der Täter.

Dienstag, 29.05.um 18:00 Uhr
Einführung: Dr. Lars Krautschick (Filmwissenschaftler, München)
mit Klavierbegleitung

HEIMKEHR

Deutschland 1928. R: Joe May. D: Lars Hanson, Dita Parlo, Gustav Fröhlich, Theodor Loos. 126 Min. 35mm
Richard und Karl sind 1917 Kriegsgefangene in Russland. Unentwegt erzählt Richard dem Freund von seiner geliebten Frau Anna. Als die beiden die Flucht wagen, wird Richard erneut gefangen genommen, doch Karl erreicht Hamburg und wird von Anna aufgenommen. Als Richard schließlich doch noch heimkehrt, sind Karl und Anna ein Paar. Erich Pommer produzierte kurz nach seiner Rückkehr aus den USA einen der erfolgreichsten deutschen Heimkehrerfilme. Ähnlich einem Kammerspiel konzentriert sich der Film ganz auf die Psychologie der drei Protagonist/innen und entwirft dabei ein ungewöhnliches, gänzlich unsoldatisches, Männerbild.

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