TV-Tipps - Evangelische Medienzentrale

Evangelische Medienzentrale

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Evangelische Medienzentrale Frankfurt

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Januar

Mittwoch, 17.01.2018 - 22:50, Arte
Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit
Mr. May hat sein Leben den Toten verschrieben. Als Mitarbeiter des Londoner Sozialamts ist es seine Aufgabe, Angehörige von einsam Verstorbenen ausfindig zu machen und den Toten eine würdevolle Beerdigung zu ermöglichen. Dabei scheint Mr. May selbst mehr im Jenseits als unter den Lebenden zu leben. Eines Tages wird ihm gekündigt. Mit noch mehr Hingabe als sonst widmet er sich seinem letzten Fall. - 85 Minuten - Drama, GB, I 2013 - Regie: Uberto Pasolini - FSK: 12

Diesen Film können Sie unter der Signatur-Nummer DVD1494 in der Evangelischen Medienzentrale ausleihen.

Sonntag, 21.01.2018 - 9:30, ZDF
Evangelischer Gottesdienst - Vertrauen wagen

Der Gottesdienst aus der Christuskirche in Bad Vilbel mit Pfarrer Dr. Klaus Neumeier stellt sich der Frage: Wie kann man Vertrauen wagen - angesichts von Korruption und Skandalen? Vertrauen ist ein hohes Gut und zugleich Grundlage unseres Zusammenlebens. Menschen aus der Gemeinde stellen sich der Frage: Wie kann Vertrauen wachsen, trotz vieler Missstände? Musikalisch wird der Gottesdienst von der Jesus House Band begleitet. - 45 Minuten - Fernsehgottesdienst, D 2018

Montag, 22.01.2018 - 19:40, Arte
Re: Reichsbürger gegen den Staat - Eine Gefahr für die Demokratie?

Joachim Widera besitzt einen "Deutschen Reichspass". Er ist Bürger des Deutschen Reichs, das für ihn nie aufgehört hat zu existieren. Die BRD ist für ihn kein legitimer Staat, sondern ein von den Alliierten aufgezwungenes Besatzungsregime. Dafür hat er eigens eine Partei gegründet, die "Deutsche Zukunft". Lange Zeit galt die Reichsbürgerszene als Sammelbecken für harmlose Spinner, Rechte und verkrachte Existenzen. Wie gefährlich die Szene geworden ist, zeigt ein Fall vom Oktober 2016, als ein Reichsbürger einen Polizisten erschoss. Seitdem wird die Szene durch den Verfassungsschutz beobachtet. 15.000 Reichsbürger soll es geben, Tendenz steigend. Im Internet tauscht sich die Szene aus, wie man Reichsbürger werden kann, und dort erfolgt die schnelle Mobilmachung für Aktionen in der Öffentlichkeit. Rüdiger Hoffmann und sein Verein Staatenlos e.V. verkünden allwöchentlich auf dem Marktplatz im ostdeutschen Wittenburg absurde geschichtsrevisionistische Thesen. Staatliche Gesetze, Steuer- oder Bußgeldbescheide sind für sie nichtig. Neben Behörden werden neuerdings auch Mitarbeiter in Geschäften drangsaliert, etwa wenn Reichsbürger mit selbstgedruckten Währungen zahlen wollen. Auch in Frankreich gibt es mit dem Reichsbürger-Milieu vergleichbare Gruppen: Eric Fiorile behauptet, dass der französische Staat nach dem Verfassungs-Referendum 2005 illegitim sei. Er träumt von einem Staatsstreich und will mit einem Nationalen Übergangsrat den Weg frei machen für ein neues Frankreich. Erkundungen in Milieus, in denen der Rechtsstaat und die Demokratie zunehmend erodieren. - 35 Minuten - Reportagereihe, D 2018

Dienstag, 23.01.2018 - 22:15, ZDF
37 Grad: Dich schickt der Himmel! - Helfer für Familien in Not

Zwei Familien, zwei Notlagen: Bei der einen fällt die Mutter von drei kleinen Kindern wochenlang aus, bei der anderen der Bauer eines Hofes. Beide Familien bekommen nun Hilfe von Profis. Familienpflegerin und Betriebshelfer - zwei Berufe, die man in Deutschland kaum kennt. Sie springen ein, wenn Not am Mann ist, packen mit an, um Familien und Bauernhöfe am Laufen zu halten und deren Existenz zu sichern. Claudia steht die Sorge ins Gesicht geschrieben. Ein schmerzhafter Nabelbruch hat sie komplett außer Gefecht gesetzt. Dabei brauchen ihre drei kleinen Kinder noch intensive Betreuung. Ihr Mann, der Vater, muss arbeiten und kann den Haushalt und die Kinder nicht allein managen. Doch zum Glück gibt es Katrin, eine von der Krankenkasse finanzierte Hilfe auf Zeit. Katrin kümmert sich ab sofort um Lukas, Lasse und den kleinen Tom. Auch sie ist dreifache Mutter und seit 20 Jahren als Familienpflegerin im Einsatz. In den kommenden Wochen wird sie nun versuchen, Claudia zu ersetzen, sich um deren Haushalt und den Alltag der Familie kümmern. Das alles kann nur gelingen, wenn sie das Vertrauen der Kinder gewinnt. Besonders schwierig ist das mit dem zweijährigen Tom. Der versteht nicht, warum ihn seine Mutter nicht mehr auf den Arm nimmt, und will sich von der "fremden Frau" nicht anfassen lassen. Auch Claudia hat Schwierigkeiten, einfach auf der Couch zu liegen, während jemand anderes ihren Haushalt macht, so ganz anders, als sie es selbst immer tut. Um die nackte Existenz geht es bei Bauer Werner und seiner Familie aus dem Hochschwarzwald. Eine Sehne in seiner Schulter ist gerissen, er fällt mindestens sechs Wochen für die Arbeit auf seinem Bio-Milchviehbetrieb aus. Seit den 80er Jahren stemmt er das ganz allein, nur ab und an mit Unterstützung seiner fünf erwachsenen Kinder oder seiner Frau, die sich sonst um die Feriengäste und den Haushalt kümmert. Die Kinder können ihn wegen ihrer eigenen beruflichen Verpflichtungen nicht ersetzen. Weil die Kühe aber morgens und abends gemolken, das Futter für den Winter eingeholt und die Weidezäune neu gesetzt werden müssen, packt in den nächsten sechs Wochen Betriebshelfer Luca mit an. Mit seiner dreijährigen Ausbildung zum Landwirt kann der 20-Jährige theoretisch alle anfallenden Arbeiten auf einem Bauernhof stemmen. Dass Luca nur ein Tal weiter wohnt, macht den Einsatz für ihn in diesem Fall nicht unbedingt einfacher. Denn Bauer Werner kennt ihn von klein auf, da will sich Luca keine Blöße geben. Zwischen den beiden liegen mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Landwirtschaft, und Bauer Werner weiß genau, was er will. Und wie er es will. Nach seiner Operation, den Arm noch in der Schlinge, ist er ständig an der Seite des jungen Betriebshelfers, schaut ihm bei der Arbeit über die Schulter, damit auch ja nichts schiefgeht. Luca, der Betriebshelfer - ein Mann für alle Ställe. Und Katrin, die Familienpflegerin - eine Frau für alle Fälle. Sie sind da, wenn Familien in Not geraten. - 30 Minuten -    Dokumentation 2018

Freitag, 26.01.2018 - 19:40, Arte
Re: - Deutsche Jugendliche und der Holocaust

Die 19-jährige Deutsch-Iranerin Nahid und der 16-jährige Philipp nehmen freiwillig an einer Fahrt nach Auschwitz teil, gemeinsam mit 17 anderen Jugendlichen aus ihrer Düsseldorfer Schule. Philipps Großeltern sind nach dem Zweiten Weltkrieg geboren, über den Nationalsozialismus wurde in seiner Familie nur wenig gesprochen. Und Nahid will endlich "dieses Auschwitz" sehen, über das sie im Geschichtsunterricht immer sprechen. Die gebürtige Iranerin, die vor fünf Jahren aus ihrer Heimat geflohen ist, hat kaum einen Bezug zum Holocaust. In ihrem alten Heimatland gehörten Antisemitismus und Israelhass zum ideologischen Programm. Für sie wie für Philipp ist es der erste Besuch eines Konzentrationslagers. Obwohl immer mehr Menschen aus der ganzen Welt die Gedenkstätte in Auschwitz besuchen, kommen aus Deutschland verhältnismäßig wenige Besucher. Gleichzeitig erleben Deutschland und Europa einen wachsenden Rechtspopulismus und einen zunehmenden arabisch-muslimischen Antisemitismus. Die Forderung nach verpflichtenden Besuchen von KZ-Gedenkstätten wird deshalb immer lauter. Aber kann eine Auschwitz-Reise tatsächlich etwas bewirken? - 35 Minuten - Reportagemagazin, D 2018 

Samstag, 27.01.2018 - 19:30, 3Sat
Stille Helden - Gerechte unter den Völkern

Die Dokumentation stellt die bisher unerzählten Geschichten von unbekannten Helfern, die Juden während der Nazi-Verfolgung retteten, versteckten oder ihnen die Flucht ermöglichten, vor. Kern der Dokumentation ist die Begegnung eines Holocaust-Überlebenden mit der Tochter seines Lebensretters. Beide Beteiligten fanden in diesem Zusammentreffen Antworten auf viele Fragen, mit denen sie sich zeitlebens beschäftigt haben. Was war die Motivation, in dieser gefährlichen Zeit sich für verfolgte Menschen einzusetzen? Woher kam der Mut, dem zahlreiche Menschen das Leben verdankten? 2018 soll der im Film geschilderte Fall in der Gedenkstätte Yad Vashem aufgenommen und dokumentiert werden. Noch gibt es Überlebende in Israel, die befragt werden können. - 15 Minuten - Dokumentation, D 2017

Dienstag, 30.01.2018 - 22:30, Arte
Auschwitz. Das Projekt.

Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war ein riesiger Komplex mit verschiedenen Lagerbereichen, verteilt über eine Fläche von rund 40 Quadratkilometern. Neben den drei Hauptlagern Auschwitz I (Konzentrationslager), Auschwitz II - Birkenau (Konzentrations- und Vernichtungslager) und Auschwitz III - Monowitz (Arbeitslager) gab es das sogenannte Interessengebiet des KL Auschwitz mit mehreren Fabriken und Landwirtschaftsbetrieben, Nebenlagern, Forschungszentren, einem umfassenden Städtebauprojekt sowie zahlreichen betrieblichen Einrichtungen. Weiter außerhalb befanden sich außerdem rund 30 Außenlager, Bergwerke und weitere Fabriken. So spiegeln sich im KZ Auschwitz Hitlers größenwahnsinnige Pläne wider. Der Komplex vereinte zwei der großen Obsessionen des "Führers": die sogenannte Eroberung neuen Lebensraums in Osteuropa und die wie Hitler am 30. Januar 1939, dem 6. Jahrestag der sogenannten Machtergreifung, im Reichstag, der in der Berliner Kroll-Oper tagte, ankündigte "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa". "Auschwitz. Das Projekt" veranschaulicht anhand von erhaltenen Lagergebäuden und Teilen der Infrastruktur die ersten Projekte der Nationalsozialisten zur Neuordnung der besetzten osteuropäischen Gebiete. Hier sind alle Elemente der nationalsozialistischen Territorialpolitik, Bevölkerungspolitik und Politik der sogenannten Rasse, Konzentrations- und Vernichtungspolitik, Industriepolitik, Landwirtschaftspolitik und Forschungspolitik im Prinzip sämtliche politische Strategien des NS-Staates erkennbar. Nach der Trilogie "Sonderkommando Auschwitz-Birkenau", "Zeugnis geben über Auschwitz" und "Die Auschwitz-Ärzte des Todes" ist "Auschwitz. Das Projekt" der vierte Dokumentarfilm des Pariser Filmemachers Emil Weiss in seiner unverwechselbaren eigenen Bild- und Tonsprache. - 60 Minuten - Dokumentation, F 2017 - Regie: Emil Weiss 

  

  

        

  

  

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