Kinoprogramm - Evangelische Medienzentrale

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Evangelische Medienzentrale Frankfurt

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Film und Gespräch im Januar

Filmmuseum Frankfurt

Dienstag, 23.01. um 18:00 Uhr
zu Gast: Britta Kasten, Bahman Kormi (Produzenten)

DIDI CONTRACTOR – MARRYING THE EARTH TO THE BUILDING
Schweiz/Deutschland 2016. R: Steffi Giaracuni, Dokumentarfilm. 80 Min. DCP. Engl., dt, hindi OmU
Der Dokumentarfilm nähert sich mit poetischer Sprache der Künstlerin und Architektin Didi Contractor. Am Fuße des Himalaya, im Nordwesten Indiens, realisiert sie seit zwanzig Jahren mit Leidenschaft ihre architektonischen Visionen, die nicht immer zu den Vorstellungen ihrer Auftraggeber passen. Ihre Häuser verbinden traditionelle und moderne Architektur. Sie  gleichen Installationen,Skulpturen, Kunstwerken aus Lehm, Bambus, Schiefer und Flussstein – errichtet in Anerkennung an ihre natürliche Umgebung. Menschen, die in Didi Contractors realisierten Visionen leben, beschreiben ihre Erfahrungen mit ihren Häusern.

Freitag, 12.01. um 22:30 Uhr
Vorgestellt von: Bernd Neuner
Nach dem Film: Austauschen und trinken

KISS ME DEADLY Rattennest
USA 1955. R: Robert Aldrich. D: Ralph Meeker, Albert Dekker, Paul Stewart, Juano Hernandez. 105 Min. 16mm. OF
Mitten in der Nacht läuft Mike Hammer eine junge Frau vor den Sportwagen. Als er die Frau, die auf der Flucht zu sein scheint, im Auto mitnimmt, gerät Mike in einen Strudel aus Gewalt und Intrigen, in dem sich alles um einen Koffer mit brisantem Inhalt dreht. Der Antiheld dieses Film noir aus der Spätphase des Genres ist ein skrupelloser Zyniker, der keine  Brutalität scheut, um an sein Ziel zu gelangen. Bereits von seiner ersten Minute an steuert der Film unaufhaltsam auf die Katastrophe zu.

Mittwoch, 17.01. um 20:15 Uhr
zu Gast M.A. Littler und Dad Horse Ottn (Ko-Regie) und Kiev Stingl

KIEV STINGL - NO ERKLAERUNGEN
Deutschland 2018. R: M.A. Littler, Dad Horse Ottn - Dokumentarfilm. 62 Min. DCP
In den späten 70er Jahren galt Kiev Stingl als Deutschlands Antwort auf Lou Reed. Vier Kultalben, vier Gedichtbände und einige Skandale später verschwand er komplett von der Bildfläche. Was passierte mit Kiev Stingl? Mit seinem radikalen Sound zählte Stingl zu den deutschen Wegbereitern von Punk und New Wave, die gerade aus England und den USA  herüberschwappten. Die zweite Platte „Hart wie Mozart“ mit seiner Band „Sterea Lisa“ wurde 1979 von der Kritik entgeistert bis ablehnend aufgenommen, das provokante Cover führte zum Verbot. In seinen Texten und Gedichten gab sich Stingl konsequent seinen Obsessionen hin, die er in literarisch immer extremeren Gedicht- und Textbänden reflektierte. Seine Verachtung galt weniger "dem System", als dem herrschenden Mittelmaß, das er mit Provokation und arroganter Verweigerung abstrafte. Inzwischen eher als eine Art Klaus Kinski des musikalischen Undergrounds gefürchtet, erschien sein letztes Album 1989 mit dem Titel „Grausam das Gold und jubelnd die Pest“. In den 90er Jahren folgten zwei weitere Gedichtbände, bevor Stingl aus der Öffentlichkeit verschwand. Der Musiker Dad Horse Ottn und der Filmemacher M.A. Littler machen sich auf Spurensuche.

Sonntag, 21.01. um 20:15 Uhr
Nach dem Film spricht Ulrich Sonnenschein (epd film) mit RP Kahl

A THOUGHT OF ECSTASY
Deutschland 2017. R: RP Kahl - D: RP Kahl, Deborah Kara Unger, Ava Verne. 90 Min. DCP. OmU
Im Jahr 2019 erinnert sich Frank aufgrund eines neu erschienenen Buches an eine 20 Jahre zurückliegende Beziehung. Er begibt sich auf die Spur seiner alten Liebe Marie, die ihn damals verließ und in die USA verschwand. Auf der Suche nach ihr kommt Frank in ein Amerika, das unter einer erdrückenden Hitzewelle erstarrt und sich in Misstrauen und politischer Paranoia verliert. Seine Reise gerät zur Irrwanderung durch die Wüste. A THOUGHT OF ECSTASY polarisiert und spielt provokant mit den Klischees von Sex-Darstellungen im Film.

Freitag, 26.01. um 22:30 Uhr
Vorgestellt von: Alexander Breit
Nach dem Film: Austauschen und trinken

SEN TO CHIHIRO NO KAMIKAKUSHI - Chihiros Reise ins Zauberland
Japan 2001. R: Hayao Miyazaki. Gesprochen von: Sidonie von Krosigk, Tim Sander, Nina Hagen, Cosma Shiva Hagen. 125 Min. 35mm. DF
Die fantastische Geschichte um die zehnjährige Chihiro, die beim Umzug in eine neue Stadt mit ihren Eltern in ein magisches Reich gelangt, berührt Kinder und Erwachsene gleichermaßen – wer hat sich nicht schon einmal in einer fremden Umgebung unwohl gefühlt? Neben ihrer persönlichen Geschichte behandelt der Film subtil das hochaktuelle Thema Umweltschutz. Für seine großartige Animation und die überbordende Fantasie bei der Gestaltung der Orte und Charaktere wurde der Film euphorisch gefeiert.

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