Kinoprogramm - Evangelische Medienzentrale

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Evangelische Medienzentrale Frankfurt

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Film und Gespräch im August

Filmmuseum Frankfurt

Samstag, 19.08. um 20:30 Uhr

Mit Einführung Stefanie Plappert (Deutsches Filminstitut)

VALHALLA RISING
Frankreich/Großbritannien/Dänemark 2009 R: Nicolas Winding Refn - D: M. Mikkelsen, M. Stevenson, G. Brown. 93 Min. Blu-ray. OmU
Das Jahr 1000 n.Chr. Einauge, ein stummer, einäugiger Krieger, wird als Sklave gehalten und zu brutalen Schaukämpfen gezwungen. Als ihm die Flucht gelingt, bringt er seine Peiniger um und lässt nur einen kleinen Jungen am Leben. Beide schließen sich einer Gruppe christlicher Wikinger an, die in See stechen, um das Heilige Land zu suchen. Nach langer Odyssee erreicht das Schiff ein unbekanntes Land. Handelt es sich um Walhalla, den Ruheort der in der Schlacht gefallenen Krieger? Der Film beginnt als martialisches Wikinger-Epos, entwickelt sich aber zu einer epischen mythischen Vision.

Sonntag, 20. August, um 11 Uhr
Direktorin Claudia Dillmann führt mit einem kurzen Vortrag zur Filmarchitektur von Hans Poelzig in den Film ein.

DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM
DE 1920. R: Paul Wegener. D: Paul Wegener, Albert Steinrück, Lydia Salmonova - Filmarchitektur: Hans Poelzig. 87 Min. 35 mm - Musikbegleitung: Uwe Oberg
DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM ist ein Klassiker des Weimarer Kinos der 1920er Jahre. Der im Prag des ausgehenden 16. Jahrhunderts spielende Film handelt von Rabbi Löw, der eine mächtige Lehmfigur, den Golem, erschafft und sie zum Leben erweckt, um drohendes Unheil von der Jüdischen Gemeinde abzuwenden. Regisseur Paul Wegener, ein Pionier des phantastischen Films, gewann den Architekten Hans Poelzig zur Mitarbeit, weil das junge Medium Film in den zehner Jahren des 20. Jahrhunderts zunehmend eine enorme Faszination auf Künstler/innen aller Gattungen ausübte. Poelzig, der gerade durch die spektakuläre Neugestaltung des Großen Schauspielhauses Berlin (1918/19) für Aufsehen gesorgt hatte, war der erste „echte“ Architekt, der für den Film arbeitete. Seine für Paul Wegeners Film DER GOLEM entworfene expressive Architektur insbesondere des Prager Ghettos schafft einen im Film zuvor nicht gekannten plastischen Raum, dessen starke Aufladung mit Bedeutung ihn zum Handlungsträger werden lässt – nicht zuletzt wegen seiner ausdrucksstarken Architektur wurde DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM zu einer Ikone der Filmgeschichte.

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